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Anton Bruckner 2024

Anton Bruckner ist ein facettenreicher Solitär. Er ist ein kontroverser Einzelgänger, konservativ und revolutionär zugleich, ein janusköpfiger Komponist, der in verschiedene Zeiten und Richtungen blickt: zurück in die Musikgeschichte, die hinter ihm liegt, und vorwärts in die Moderne, der er den Weg weist. Er ist dem einfachen Leben auf dem Land zugewandt und hat das bunte Treiben der Großstadt vor Augen. Er weiß um den Boden, auf dem er steht, beherrscht das kompositorische Handwerk und blickt weit über dessen Horizont hinaus.

Die für das große Jubiläum zum 200. Geburtstag geschaffene Marke „anton bruckner 2024“ ist visueller Ausdruck von Bruckners Raum. Schier unendlich variabel und doch stets unverkennbar, verbindet sie das Helle und Dunkle im harmonischen Kontrast. Wie das Werkverzeichnis Anton Bruckner (WAB) ist die Marke ein Ganzes, das aus einzelnen Teilen zusammengesetzt ist, aus Elementen, die sich wie die Töne einer Tonleiter immer wieder neu kombinieren lassen. Einer Partitur gleich, eröffnet genau das je nach Anlass, Format und Anwendungszweck einen großzügigen Gestaltungsspielraum für immer neue visuelle Interpretationen des Markenkerns. Ein elementarer Bestandteil dieses Markenkerns sind die Initialen von Anton Bruckner, aus denen die fundamentale Silbe „ab” gewonnen wurde, jene multifunktionale Präposition, die so oft vor Zeit- und Ortsangaben steht. Die Schreibung in Kleinbuchstaben gleicht die legendäre Wucht und Schwere Bruckners ein wenig aus, bedeutet dabei aber keineswegs eine Selbstverzwergung oder Verniedlichung, sondern versinnbildlicht vielmehr den intendierten Aufbruch. Mit seiner einladenden Leichtigkeit steht das „ab” programmatisch für den Beginn der Reise ins Innere des großen Werks und zu seinen Entstehungsorten: ab jetzt, ab 2024 und ab dann noch lange nach dem Jubiläum, das eine neue Ära einläutet in der Auseinandersetzung mit Anton Bruckner.

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