Eigenproduktionen der OÖ KulturEXPO

Ganz Oberösterreich wird Bühne und die ersten Termine sind schon fixiert. Den jeweiligen Startschuss für die Events finden Sie hier gelistet. In den Programmdetails gibt es einen Ausblick auf die weiteren Veranstaltungstage und -orte.
Programm und Termine werden laufend aktualisiert – es lohnt sich also, regelmäßig vorbeizuschauen!

Sofern der Vorverkauf bereits aktiv ist, finden sich u.a. Buchungsmöglichkeiten direkt bei den einzelnen Veranstaltungen (siehe Termine nah & fern).

Erwarten Sie das Unerwartete!

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Weitere Termine der Serie

02.05.24 - 27.05.24
Für Theresia. (Linz)
01.04.24 - 30.04.24
Für Theresia. (Linz)
11.03.24 - 01.04.24
Für Theresia. (Linz)
30.05.24 - 31.07.24
Für Theresia. (Steyr)
01.08.24 - 31.08.24
Für Theresia. (Attersee am Attersee)
01.09.24 - 30.09.24
Für Theresia. (Linz)

In diesem Projekt werden zehn Frauen, die in Anton Bruckners Leben eine Rolle gespielt haben, in den Mittelpunkt gerückt. Über ein Jahr lang sammelte die Linzer Künstlerin Zoe Goldstein Informationen, um diese Biografien zusammenzustellen. Es geht darum, jene Frauen sichtbar zu machen und eine Vorstellung davon zu bekommen wer sie waren und wie sie gelebt haben. Diese Auseinandersetzung mittels alter Porträtdarstellungen und Biografien ermöglicht ein Hinterfragen der Frauenrolle in der Gesellschaft von damals und heute. Der Titel des Projekts verbindet die Bedeutung der Frauen mit seiner Kunst und bezieht sich auf seine Mutter Theresia Bruckner, die eine wichtige weibliche Konstante in seinem Leben war. Um das Thema einem breiten öffentlichen Publikum näherzubringen und einen Diskurs anzuregen, ist dieses Projekt als Wanderausstellung in Linz, Steyr und Attersee konzipiert. Ein zusätzlicher Programmpunkt nach der Eröffnung im Brucknerhaus zum Weltfrauentag ist eine Inszenierung mit Konzert und Lesung im letzten Monat der Präsentation am Platz des Mariendoms.

11.03. bis 01.04.2024 | Linz, Ernst-Koref-Promenade, Wiese vor dem Brucknerhaus
02.04. bis 30.04.2024 | Linz, Ars Electronica Center
02. 05 bis 28.05.2024 | Linz, Arkadenhof im Landhaus | barrierefrei
ab 30.05. bis Ende Juli 2024  | Steyr, Werndlpark, Handel-Mazzetti-Promenade| barrierefrei
August 2024 | Attersee | barrierefrei
September 2024 | Linz, Mariendom

Ein Projekt der OÖ KulturEXPO Anton Bruckner 2024 mit freundlicher Unterstützung des Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport sowie der Stadt Linz / Linz Kultur

Zoe M. Riess aka Zoe Goldstein | Idee, Konzept, Regie

Friedrich Buchmayr (Textliches, Autor von „Mensch Bruckner“, Stift St. Florian), Poxrucker Sisters, Elena Pierini (Chordirektorin des Linzer Landestheaters) | Projektbeteiligte

Untere Donaulände 7 4010 Steyr Details & Tickets
Logo des Bundesministerium für Kunst, Kultur öffentlicher Dienst und Sport

Hier dauert alles megalang, ist megaleise und megageheim. In einer verzauberten Lichtung klingen die zehn Symphonien Anton Bruckners um das 666-fache gestreckt. Nur eine Minute Pause in Bruckners Musik wird so schon zu einem Schweigen von elf Stunden und sechs Minuten. Darum ist das Rauschen der Blätter, das Singen der Vögel, das Knarren der Stämme, die Hörner der fernen Schiffe der eigentliche Brucknerklang, nämlich der Klang für ihn. Mystisch entrückt vom 13. Februar bis 10. November 2024.

Barrierefreiheit:
Nicht barrierefrei!
Nicht kinderwagengerecht!

Ein Projekt der OÖ KulturEXPO Anton Bruckner 2024

Peter Androsch

Kürnbergerwald, Koordinaten: 862J+P49; Ausgangspunkt: Parkplatz Hainzenbachstraße, Leonding

Anton Bruckner fühlte sich im Stift St. Florian zu Hause. Er war Sängerknabe, wurde unterrichtet, unterrichtete später selbst und orgelte an der „Krismannin“ in der Stiftskirche. Er suchte seine Identität als Künstler an diesem besonderen Ort von Welt, an den er auf seiner letzten Reise endgültig zurückkehren sollte. Die Ausstellung der OÖ KulturEXPO Anton Bruckner 2024 gibt erstmals mit einer Vielzahl von Dokumenten aus dem Stiftarchiv einen Einblick in die Lebens- und Schaffensstationen des Komponisten im Stift. Drei monumentale Pavillons im Stiftsinnenhof laden ein, Bruckners Träume und Visionen in spannenden multimedialen Präsentationen zu erleben.

Nähere Informationen zur Ausstellung, Tickets, Vermittlungsprogramm und barrierefreiem Angebot finden Sie hier:

OÖ KulturEXPO Anton Bruckner 2024

Details & Tickets

Ein Projekt der OÖ KulturEXPO Anton Bruckner 2024 in Kooperation mit dem Augustiner Chorherrenstift St. Florian und der OÖ Landes-Kultur GmbH

Mit freundlicher Unterstützung der Oberösterreichischen Versicherung

Bruckners Fußstapfen räumlich folgend, sind drei Schulen in Ansfelden, Linz und Wien die Schauplätze, an denen sich junge und sehr junge Leute mit der musikalischen Sprache des zweihundert Jahre alten Herrn Bruckner auseinandersetzen.
Nur, um sie sich selbst auf neue Weise zu eigen zu machen: Dazu und dabei werden Bilder gemalt, Collagen gefertigt und Töne in Worte und Poesie umgewandelt.

Die Gesamtausstellung der entstandenen Werke findet im ABC Ansfelden statt,
Am 20. Juni 2024 um 19:00 Uhr wird zur Vernissage eingeladen.

Barrierefreiheit:
Telefon
E-Mail

Ein Projekt der OÖ KulturEXPO Anton Bruckner 2024

Nina Fountedakis

Anton Bruckner Mittelschule Ansfelden

Michael Reitter Landesschule | LSZ für Hör- und Sehbildung

Integrative Lernwerkstatt Brigittenau

Carl-Anton-Carlone-Straße 2 4052 Ansfelden, Linz, Wien Details & Tickets

David Wagner sammelt bei Bewohner:innen von Brucknerstraßen, -gassen, -wegen und -plätzen in ganz Oberösterreich Tonspenden von kurzen Motiven aus den 9 Bruckner-Sinfonien auf Video und erstellt daraus einen 9-minütigen Zusammenschnitt, der einen repräsentativen Querschnitt durch Bruckners sinfonisches Schaffen abbildet und an dem ein zufällig generierter Querschnitt der Bevölkerung aus dem ganzen Bundesland mitwirkt.

Solcherart werden 72 kurze Videos gedreht. Neben der jeweiligen „Aufführung“ werden auch die Anreise, die Kontaktaufnahme, die Proben und diverse „Making of“-Szenen auf Video festgehalten, um später zu einem ebenfalls rund 9-minütigen Film geschnitten zu werden.

Ebenso wie weiland Anton Bruckner bewegt sich auch David Wagner gänzlich unmotorisiert durchs Land. Mittels Veloziped erreicht er sämtliche 72 Stationen seiner Brucknerstraßen-Tour völlig CO2-neutral und trägt solcherart dazu bei, Bruckners Geist, der auch 200 Jahre nach seiner Geburt noch über dem Land ob der Enns schwebt, von vermeidbaren Schadstoffen fernzuhalten.

David Wagner freut sich auch über streckenweise Mit-Radler:innen, die ihm den einen oder anderen der 1.500 Rad-Kilometer durch Oberösterreich erleichtern.

Barrierefreiheit:
Tour: nicht barrierefrei!

Ein Projekt der OÖ KulturEXPO Anton Bruckner 2024

David Wagner

verschiedene Orte in Oberösterreich
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Weitere Termine der Serie

30.06.24 - 30.06.24
SPUREN (Ottensheim)
21.06.24 - 21.06.24
SPUREN (Attersee am Attersee)
20.09.24 - 20.09.24
SPUREN (Leonding)

Auf der Suche nach Spuren von dir und mir hinterlassen wir eine bunte Landkarte und folgen den Klängen von Anton Bruckner.
Wir bilden Brücken und schwimmen in Seen. Tanzen am Traunstein und feiern mit Waldfeen.

Eine musikalische Reise mit Farben auf Papier ab 1 Jahr.

Die Vorstellung findet im Rahmen der Perspektiven Attersee statt.

Tickts via Button oder unter +43 (0) 732 7720-15665 

Tickets sind am Tag der Veranstaltung auch an der Abendkasse vor Ort erhältlich, nur Barzahlung möglich

Vollzahler:in: € 7,-
Ermäßigt: € 6,50
Frei: Kulturpass Hunger auf Kunst & Kultur & Menschen mit Beeinträchtigung

Barrierefreiheit:
barrierefrei, kinderwagentauglich

Die öffentliche Anreise wird empfohlen.

Eine Produktion von theater.nuu in Kooperation mit Kinderkulturzentrum Kuddelmuddel, SCHÄXPIR Festival und der OÖ KulturEXPO Anton Bruckner 2024

Christine Gnigler | Performance & Stückentwicklung

Laura-Lee Jacobi | Performance & Stückentwicklung, Konzept

Musik | Christine Gnigler

Sarah Gaderer | Dramaturgie

Ausstattung | theater.nuu

Kirchenstraße 1 4864 Attersee am Attersee Details & Tickets
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Weitere Termine der Serie

30.04.24 - 30.04.24
SCHORGEL (Hörsching)
15.08.24 - 15.08.24
SCHORGEL (St. Marienkirchen an der Polsenz)
22.06.24 - 22.06.24
SCHORGEL (Attersee am Attersee)
15.06.24 - 15.06.24
SCHORGEL (Wels)
08.06.24 - 08.06.24
SCHORGEL (Wien)
20.05.24 - 20.05.24
SCHORGEL (Ternberg)
27.09.24 - 27.09.24
SCHORGEL (Kremsmünster)
18.09.24 - 18.09.24
SCHORGEL (Enns)
04.09.24 - 04.09.24
SCHORGEL (Ansfelden)
05.07.24 - 05.07.24
SCHORGEL (Kirchdorf an der Krems)
19.04.24 - 19.04.24
SCHORGEL (Leonding)
30.06.24 - 30.06.24
SCHORGEL (Bad Kreuzen)
03.05.24 - 03.05.24
SCHORGEL (Eferding)
26.05.24 - 26.05.24
SCHORGEL (Wolfern)
01.06.24 - 01.06.24
SCHORGEL (Vöcklabruck)
11.05.24 - 11.05.24
SCHORGEL (Sierning)
27.04.24 - 27.04.24
SCHORGEL (Kronstorf)

Die Installation des Künstlers Clemens Bauder vereint das Orgelspiel und ein Ensemble an neu gebauten Spielplatzgeräten zu einem kollektiven Musikinstrument im öffentlichen Raum. Durch gemeinsames Schaukeln und Wippen werden  unterschiedliche Orgelpfeifen betrieben – auf dem Orgelspielplatz entfaltet sich ein Klangraum, der Anton Bruckner (anlässlich des Jubiläums zu seinem 200. Geburtstags) sowohl auf abstrakte als auch spielerische Art und Weise hörbar und erlebbar macht.
Die modular aufgebaute SCHORGEL wird 2024 in verschiedenen oberösterreichischen Orten mit Bruckner-Bezug sowie zur oberösterreichischen Sommerfrische in Wien aufgestellt.

AUSGANGSPUNKT
Die Entstehungsgeschichte der SCHORGEL startet an der Brucknerorgel und deren Luftversorgung im Alten Dom Linz. Anton Bruckner wirkte ab 1855 dreizehn Jahre lang als Domorganist und ließ währenddessen die Orgel nach seinen Vorstellungen in mehreren Etappen adaptieren. Wie zu jener Zeit üblich, wurde die Luft- oder Windversorgung der Orgel durch das Treten eines Blasebalgs (Schöpfbalgs) von sogenannten Kalkanten (Balgtreter) sichergestellt. Dafür wird der Schöpfbalg aufgezogen und mit den Füßen und dem ganzen Körpergewicht des Helfers zusammengepresst. Bevor in die Orgelpfeifen Luft geblasen wird, wird diese für eine kontinuierliche Zufuhr in einem Magazinbalg gesammelt. Dieser physische Moment des ständigen Tretens und Aufziehens des Blasebalgs bildet für die künstlerische Arbeit der “SCHORGEL” den Ausgangspunkt.

MUSIZIEREN MIT DEM GANZEN KÖRPER
Beobachtet man auf Spielplätzen die Benutzung von Wippen, so sind die Bewegungen mit der Tätigkeit von Kalkanten vergleichbar. Das Auf und Nieder beim Wippen erinnert an das abwechselnde Aufziehen und Zusammenpressen eines Schöpfbalgs. Basierend auf dieser spielerischen Übersetzung von Wipp- und Schaukelbewegungen in eine Luftversorgung für verschiedene Pfeifenregister entsteht ein kollektiv betreibbares Orgelinstrument. Durch das Verwenden von mehreren Wipp- und Schaukelgeräten mit Blasebälgen unterschiedlicher Größe entsteht eine Soundscape, in der bestimmte Klangmodulationen nur durch das gemeinsame Agieren und die Reaktion auf das Tun der anderen Wippenden oder Schaukelnden entstehen. Es ist ein Spiel auf einer kollektiven Orgel, bei dem sich alle Beteiligten mit den Handlungen der anderen abstimmen müssen. Das Experimentieren mit verschiedenen Wipp- oder Schaukelgeschwindigkeiten – vom sanften Hin- und Herwiegen auf einer Schaukel bis hin zum kräftigen Abstoßen bei der Hochwippe – bestimmen die Luftzufuhr und die sich damit immer wieder leicht verändernde Komposition, die die unmittelbare Umgebung mit Klängen füllt.

ÜBER DEN KÜNSTLER
Clemens Bauder
(*1986 in Linz, lebt und arbeitet in Linz) hat an der Kunstuniversität in Linz Architektur studiert und arbeitet in den Grenzbereichen von Architektur, Kunst und Installation. Seine Arbeiten reichen von benutzbaren Skulpturen bis hin zu experimentellen Rauminstallationen.

Die SCHORGEL kommt nach Attersee!
Der Orgelspielplatz ist erlebbar im Rahmen von: KIRCH’KLANG Festival Salzkammergut | Bruckner am Attersee

Barrierefrei zugänglich!

Ein Projekt der OÖ KulturEXPO Anton Bruckner 2024 mit freundlicher Unterstützung des Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport.

Studio Clemens Bauder | Idee, Konzept, Umsetzung

Nördliche Promenade 4864 Attersee am Attersee
Logo des Bundesministerium für Kunst, Kultur öffentlicher Dienst und Sport
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Weitere Termine der Serie

30.04.24 - 30.04.24
SCHORGEL (Hörsching)
15.08.24 - 15.08.24
SCHORGEL (St. Marienkirchen an der Polsenz)
22.06.24 - 22.06.24
SCHORGEL (Attersee am Attersee)
15.06.24 - 15.06.24
SCHORGEL (Wels)
08.06.24 - 08.06.24
SCHORGEL (Wien)
20.05.24 - 20.05.24
SCHORGEL (Ternberg)
27.09.24 - 27.09.24
SCHORGEL (Kremsmünster)
18.09.24 - 18.09.24
SCHORGEL (Enns)
04.09.24 - 04.09.24
SCHORGEL (Ansfelden)
05.07.24 - 05.07.24
SCHORGEL (Kirchdorf an der Krems)
19.04.24 - 19.04.24
SCHORGEL (Leonding)
30.06.24 - 30.06.24
SCHORGEL (Bad Kreuzen)
01.06.24 - 01.06.24
SCHORGEL (Vöcklabruck)
03.05.24 - 03.05.24
SCHORGEL (Eferding)
26.05.24 - 26.05.24
SCHORGEL (Wolfern)
11.05.24 - 11.05.24
SCHORGEL (Sierning)
27.04.24 - 27.04.24
SCHORGEL (Kronstorf)

Die Installation des Künstlers Clemens Bauder vereint das Orgelspiel und ein Ensemble an neu gebauten Spielplatzgeräten zu einem kollektiven Musikinstrument im öffentlichen Raum. Durch gemeinsames Schaukeln und Wippen werden  unterschiedliche Orgelpfeifen betrieben – auf dem Orgelspielplatz entfaltet sich ein Klangraum, der Anton Bruckner (anlässlich des Jubiläums zu seinem 200. Geburtstags) sowohl auf abstrakte als auch spielerische Art und Weise hörbar und erlebbar macht.
Die modular aufgebaute SCHORGEL wird 2024 in verschiedenen oberösterreichischen Orten mit Bruckner-Bezug sowie zur oberösterreichischen Sommerfrische in Wien aufgestellt.

AUSGANGSPUNKT
Die Entstehungsgeschichte der SCHORGEL startet an der Brucknerorgel und deren Luftversorgung im Alten Dom Linz. Anton Bruckner wirkte ab 1855 dreizehn Jahre lang als Domorganist und ließ währenddessen die Orgel nach seinen Vorstellungen in mehreren Etappen adaptieren. Wie zu jener Zeit üblich, wurde die Luft- oder Windversorgung der Orgel durch das Treten eines Blasebalgs (Schöpfbalgs) von sogenannten Kalkanten (Balgtreter) sichergestellt. Dafür wird der Schöpfbalg aufgezogen und mit den Füßen und dem ganzen Körpergewicht des Helfers zusammengepresst. Bevor in die Orgelpfeifen Luft geblasen wird, wird diese für eine kontinuierliche Zufuhr in einem Magazinbalg gesammelt. Dieser physische Moment des ständigen Tretens und Aufziehens des Blasebalgs bildet für die künstlerische Arbeit der “SCHORGEL” den Ausgangspunkt.

MUSIZIEREN MIT DEM GANZEN KÖRPER
Beobachtet man auf Spielplätzen die Benutzung von Wippen, so sind die Bewegungen mit der Tätigkeit von Kalkanten vergleichbar. Das Auf und Nieder beim Wippen erinnert an das abwechselnde Aufziehen und Zusammenpressen eines Schöpfbalgs. Basierend auf dieser spielerischen Übersetzung von Wipp- und Schaukelbewegungen in eine Luftversorgung für verschiedene Pfeifenregister entsteht ein kollektiv betreibbares Orgelinstrument. Durch das Verwenden von mehreren Wipp- und Schaukelgeräten mit Blasebälgen unterschiedlicher Größe entsteht eine Soundscape, in der bestimmte Klangmodulationen nur durch das gemeinsame Agieren und die Reaktion auf das Tun der anderen Wippenden oder Schaukelnden entstehen. Es ist ein Spiel auf einer kollektiven Orgel, bei dem sich alle Beteiligten mit den Handlungen der anderen abstimmen müssen. Das Experimentieren mit verschiedenen Wipp- oder Schaukelgeschwindigkeiten – vom sanften Hin- und Herwiegen auf einer Schaukel bis hin zum kräftigen Abstoßen bei der Hochwippe – bestimmen die Luftzufuhr und die sich damit immer wieder leicht verändernde Komposition, die die unmittelbare Umgebung mit Klängen füllt.

ÜBER DEN KÜNSTLER
Clemens Bauder
(*1986 in Linz, lebt und arbeitet in Linz) hat an der Kunstuniversität in Linz Architektur studiert und arbeitet in den Grenzbereichen von Architektur, Kunst und Installation. Seine Arbeiten reichen von benutzbaren Skulpturen bis hin zu experimentellen Rauminstallationen.

Die SCHORGEL kommt nach Bad Kreuzen!
Der Orgelspielplatz ist erlebbar im Rahmen von: Ausstellungseröffnung „175 Jahre Heilkraft des Wassers“ mit Festkonzert und Konzert der Camerata Medica Wien

Barrierefrei zugänglich (asphaltierter Weg bergauf)!

Ein Projekt der OÖ KulturEXPO Anton Bruckner 2024 mit freundlicher Unterstützung des Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport.

Studio Clemens Bauder | Idee, Konzept, Umsetzung

Neuaigen 14 4362 Bad Kreuzen
Logo des Bundesministerium für Kunst, Kultur öffentlicher Dienst und Sport
+

Weitere Termine der Serie

30.06.24 - 30.06.24
SPUREN (Ottensheim)
21.06.24 - 21.06.24
SPUREN (Attersee am Attersee)
20.09.24 - 20.09.24
SPUREN (Leonding)

Auf der Suche nach Spuren von dir und mir hinterlassen wir eine bunte Landkarte und folgen den Klängen von Anton Bruckner.
Wir bilden Brücken und schwimmen in Seen. Tanzen am Traunstein und feiern mit Waldfeen.

Eine musikalische Reise mit Farben auf Papier ab 1 Jahr.

Tickets erhältlich unter ekiz.bunterfloh@kinderfreunde-ooe.at

Vollzahler:in: € 7,-
Ermäßigt: € 6,50
Frei: Kulturpass Hunger auf Kunst & Kultur & Menschen mit Beeinträchtigung

Barrierefreiheit:
barrierefrei, kinderwagentauglich

Die öffentliche Anreise wird empfohlen.

Eine Produktion von theater.nuu in Kooperation mit Kinderkulturzentrum Kuddelmuddel, SCHÄXPIR Festival und der OÖ KulturEXPO Anton Bruckner 2024

Christine Gnigler | Performance & Stückentwicklung

Laura-Lee Jacobi | Performance & Stückentwicklung, Konzept

Musik | Christine Gnigler

Sarah Gaderer | Dramaturgie

Ausstattung | theater.nuu

Marktplatz 7 4100 Ottensheim Details & Tickets
+

Weitere Termine der Serie

17.05.24 - 17.05.24
BRUCKNERSTICKEN (Ottensheim)
13.05.24 - 13.05.24
BRUCKNERSTICKEN (Linz)
26.05.24 - 26.05.24
BRUCKNERSTICKEN (Linz)
14.06.24 - 14.06.24
BRUCKNERSTICKEN (Wels)
13.06.24 - 13.06.24
BRUCKNERSTICKEN (Linz)
30.06.24 - 30.06.24
BRUCKNERSTICKEN (Sankt Martin im Mühlkreis)
18.07.24 - 18.07.24
BRUCKNERSTICKEN (Ulrichsberg)
21.07.24 - 21.07.24
BRUCKNERSTICKEN (St. Florian)

Brucknersticken ist ein partizipatives Kunstprojekt in Form einer kollektiven Stickerei. Dabei treffen sich die Teilnehmenden in kleinen Gruppen, um jeweils ein Fragment einer Bruckner-Partitur zu sticken.

Jede:r ist herzlich eingeladen mitzusticken! Es sind keine technischen Kenntnisse dafür erforderlich. Es geht nicht um „richtig“ zu sticken sondern darum, wie es jede:r auf ihre/seine eigene Weise tut: experimentell, grob, präzis, nervös, wild, ruhig…

Die Sticktreffen finden an verschiedenen Orten in OÖ statt: auf einem Marktplatz, in einer Musikschule, in einem Gasthaus, an einem See, in einer Privatwohnung, während einer Musikprobe.

Während die Hände beschäftigt sind, können sich die Gespräche befreien. Genauso wie das Motiv von allen Mitwirkenden weitergestickt wird, spinnen sich die Geschichten weiter. Treffen für Treffen – Note für Note – Stich für Stich wächst die gesamte Stickerei als Summe jeder einzelnen Handschrift und Persönlichkeit.

Das Sticktreffen ist nicht barrierefrei zugänglich!
Anmeldung erbeten!

Weitere Sticktreffen folgen.

Ein Projekt der OÖ KulturEXPO Anton Bruckner 2024

Cécile Belmont | Künstlerin

Neuhaus 1 4113 Sankt Martin im Mühlkreis
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Weitere Termine der Serie

30.04.24 - 30.04.24
SCHORGEL (Hörsching)
15.08.24 - 15.08.24
SCHORGEL (St. Marienkirchen an der Polsenz)
22.06.24 - 22.06.24
SCHORGEL (Attersee am Attersee)
15.06.24 - 15.06.24
SCHORGEL (Wels)
08.06.24 - 08.06.24
SCHORGEL (Wien)
20.05.24 - 20.05.24
SCHORGEL (Ternberg)
27.09.24 - 27.09.24
SCHORGEL (Kremsmünster)
18.09.24 - 18.09.24
SCHORGEL (Enns)
04.09.24 - 04.09.24
SCHORGEL (Ansfelden)
05.07.24 - 05.07.24
SCHORGEL (Kirchdorf an der Krems)
19.04.24 - 19.04.24
SCHORGEL (Leonding)
30.06.24 - 30.06.24
SCHORGEL (Bad Kreuzen)
03.05.24 - 03.05.24
SCHORGEL (Eferding)
01.06.24 - 01.06.24
SCHORGEL (Vöcklabruck)
26.05.24 - 26.05.24
SCHORGEL (Wolfern)
11.05.24 - 11.05.24
SCHORGEL (Sierning)
27.04.24 - 27.04.24
SCHORGEL (Kronstorf)

Die Installation des Künstlers Clemens Bauder vereint das Orgelspiel und ein Ensemble an neu gebauten Spielplatzgeräten zu einem kollektiven Musikinstrument im öffentlichen Raum. Durch gemeinsames Schaukeln und Wippen werden  unterschiedliche Orgelpfeifen betrieben – auf dem Orgelspielplatz entfaltet sich ein Klangraum, der Anton Bruckner (anlässlich des Jubiläums zu seinem 200. Geburtstags) sowohl auf abstrakte als auch spielerische Art und Weise hörbar und erlebbar macht.
Die modular aufgebaute SCHORGEL wird 2024 in verschiedenen oberösterreichischen Orten mit Bruckner-Bezug sowie zur oberösterreichischen Sommerfrische in Wien aufgestellt.

AUSGANGSPUNKT
Die Entstehungsgeschichte der SCHORGEL startet an der Brucknerorgel und deren Luftversorgung im Alten Dom Linz. Anton Bruckner wirkte ab 1855 dreizehn Jahre lang als Domorganist und ließ währenddessen die Orgel nach seinen Vorstellungen in mehreren Etappen adaptieren. Wie zu jener Zeit üblich, wurde die Luft- oder Windversorgung der Orgel durch das Treten eines Blasebalgs (Schöpfbalgs) von sogenannten Kalkanten (Balgtreter) sichergestellt. Dafür wird der Schöpfbalg aufgezogen und mit den Füßen und dem ganzen Körpergewicht des Helfers zusammengepresst. Bevor in die Orgelpfeifen Luft geblasen wird, wird diese für eine kontinuierliche Zufuhr in einem Magazinbalg gesammelt. Dieser physische Moment des ständigen Tretens und Aufziehens des Blasebalgs bildet für die künstlerische Arbeit der “SCHORGEL” den Ausgangspunkt.

MUSIZIEREN MIT DEM GANZEN KÖRPER
Beobachtet man auf Spielplätzen die Benutzung von Wippen, so sind die Bewegungen mit der Tätigkeit von Kalkanten vergleichbar. Das Auf und Nieder beim Wippen erinnert an das abwechselnde Aufziehen und Zusammenpressen eines Schöpfbalgs. Basierend auf dieser spielerischen Übersetzung von Wipp- und Schaukelbewegungen in eine Luftversorgung für verschiedene Pfeifenregister entsteht ein kollektiv betreibbares Orgelinstrument. Durch das Verwenden von mehreren Wipp- und Schaukelgeräten mit Blasebälgen unterschiedlicher Größe entsteht eine Soundscape, in der bestimmte Klangmodulationen nur durch das gemeinsame Agieren und die Reaktion auf das Tun der anderen Wippenden oder Schaukelnden entstehen. Es ist ein Spiel auf einer kollektiven Orgel, bei dem sich alle Beteiligten mit den Handlungen der anderen abstimmen müssen. Das Experimentieren mit verschiedenen Wipp- oder Schaukelgeschwindigkeiten – vom sanften Hin- und Herwiegen auf einer Schaukel bis hin zum kräftigen Abstoßen bei der Hochwippe – bestimmen die Luftzufuhr und die sich damit immer wieder leicht verändernde Komposition, die die unmittelbare Umgebung mit Klängen füllt.

ÜBER DEN KÜNSTLER
Clemens Bauder
(*1986 in Linz, lebt und arbeitet in Linz) hat an der Kunstuniversität in Linz Architektur studiert und arbeitet in den Grenzbereichen von Architektur, Kunst und Installation. Seine Arbeiten reichen von benutzbaren Skulpturen bis hin zu experimentellen Rauminstallationen.

Die SCHORGEL kommt nach Kirchdorf an der Krems!
Der Orgelspielplatz ist erlebbar im Rahmen von: Kirchdorfer Jazztage

Barrierefrei zugänglich!

Ein Projekt der OÖ KulturEXPO Anton Bruckner 2024 mit freundlicher Unterstützung des Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport.

Studio Clemens Bauder | Idee, Konzept, Umsetzung

Pernsteiner Str. 40 4560 Kirchdorf an der Krems
Logo des Bundesministerium für Kunst, Kultur öffentlicher Dienst und Sport

Dieses Stück nähert sich Anton Bruckners 9. Sinfonie und dem damit verknüpften Widerstreit der Kunst, einerseits unendlicher Möglichkeitsraum und andererseits endliches Werk zu sein, an. Dafür wurde an einer Übertragungsmethode gearbeitet, mit deren Hilfe musikalische Strukturen von der mit Klängen erfüllten Zeit, in den mit Bewegungen erfüllten Raum gebracht werden können. Somit wird in dieser Performance nicht bloß zur Musik oder ihrer Stimmung hinzugetanzt, vielmehr deren Formen selbst im Bereich des Leiblichen wiederholt, um so Bruckner selbst am Körper lesen zu können. Dadurch wird schließlich versucht vermittels der sich daraus entwickelnden Bewegungen gar mit Anton über das unvollendete Ende hinaus zu tanzen.

Die Performance findet im Rahmen von Sommerfest Herrenstraße statt.
Details unter www.silk.at

Eintritt frei!

Ein Projekt der OÖ KulturEXPO Anton Bruckner 2024 mit freundlicher Unterstützung des Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport sowie der Stadt Linz / Linz Kultur

Silke Grabinger | Konzept, Choreografie, Dramaturgie, Performance

Francesco D'Amelio, Kirin Espana, Tomy Lee Kreninger, Jerca Roznik Novak, Theresa "Ray" Scheinecker | Performance

Gergely Dudás-Simó | Probenleitung, Produktionsleitung, 2. Besetzung

Bettina Bakos | Produktionsleitung

Ludwig Felhofer | Dramaturgie

Bianca Fladerer | Kostümdesign

Sonja Stojanović-Aufreiter | Produktionsteam, 2. Besetzung

Marie Scholze | Produktionsteam

TBA | Lichtdesign

Fabian Rucker, Thomas Wally, Josef Semeleder, Peter Androsch, Remy Ballot | Outside Eye

Domplatz 1 4020 Linz
Logo des Bundesministerium für Kunst, Kultur öffentlicher Dienst und Sport

Anton Bruckner besuchte mehrmals die Familien Weilenböck und Lang in Neufelden. Er reiste mit der 1888 eröffneten Mühlkreisbahn an, spazierte an der Großen Mühl und spielte in Neufelden auch auf der Kirchen-Orgel. Die Staumauern Neufelden (1919-1924), Aschach und Ottensheim waren damals noch nicht errichtet. Am 7. Juli 2024 erklingt die Coda aus Bruckners VierterSinfonie, die auch als Die Romantische bezeichnet wird. Allerdings nicht wiegewohnt, sondern auf Basis einer Partitur des Künstlers Michael Pisaro-Liu: Er hat das bewegte und bewegende Stück Musik für die 90 Blechbläser:innen unter der musikalischen Leitung von Wolfgang Panholzer eingerichtet. Sie lassen zwischen Neufelden und Linz die Donau in Bruckner-Tönen erklingen – es werden Fluss und Stauwerke für jeweils ca. 40 Minuten zum Hör-Raum.

Am 7.7.2024 werden Fluss und Stauwerke für jeweils ca. 40 Minuten zum Hör-Raum.

16:00 Stausee/Staumauer Neufelden im Mühlkreis: 4120 Neufelden im Mühlkreis
18:00 Kraftwerk/Staumauer Ottensheim/Wilhering: 4100 Ottensheim/4073 Wilhering
20:00 Donaupark/Donaulände, Höhe Brucknerhaus: 4020 Linz

Bei Schlechtwetter:
Neufelden – Bei Schlechtwetter im HEIM.ART®-Kulturverein
Ottensheim/Wilhering – Entfällt bei Schlechtwetter
Linz – Bei Schlechtwetter im Lentos Freiraum

Die öffentliche Anreise mit Bahn/Bus und per Rad wird empfohlen.
Keine Parkplätze für KFZ.
Eingeschränkt barrierefrei

Ein Projekt der OÖ KulturEXPO Anton Bruckner 2024

HEIM.ART®-Kulturverein

Joachim Eckl | Leitung & Idee

Michael Pisaro-Liu | Komposition

Landesmusikschulen Rohrbach, Schlägl, Neufelden, Lembach, St. Martin, Eferding, Hartkirchen, Ottensheim und Puchenau mit den dazugehörigen Zweigstellen

Wolfgang Panholzer | Musikalische Gesamtleitung Landesmusikschulen OÖ

1) Stausee/Staumauer Neufelden: 4120 Neufelden im Mühlkreis
2) Kraftwerk/Staumauer Ottensheim/Wilhering: 4100 Ottensheim/4073 Wilhering
3) Donaupark/Donaulände: 4020 Linz

Die Abteilung 65+ von Radio FRO hat den 200er des Genius Loci zu ihrem Jahresprojekt erkoren. Und sich vorgenommen, den Ansfeldner aus allen Perspektiven zu beleuchten: Aus der musikalischen wie literarischen, satirischen, anekdotischen wie künstlerischen. Mit Berichten und Features zu Oberösterreichs Bruckner-Orten einschließlich der Gedenkstätten und Museen. Sowie zu allen möglichen und unmöglichen Veranstaltungen aus allen Vierteln des Landes und in Querverbindung zur parallel stattfindenden Kulturhauptstadt Europas 2024 im Salzkammergut.

Diese Bruckner024-Sendung trägt den Titel Bruckner – A erstklassiger Lehrer – Gutes Zeugnis für Anton ….

Sendezeitraum:
60 Min. fix an 2. Donnerstagen im Monat von Jänner bis Dezember 2024
jeweils um 9:00 Uhr auf 105,0 MHz (weitere Termine folgen!)

Die einzelnen Sendungen sind auch auf CBA zu finden und jederzeit im Internet abrufbar: Radio FRO auf CBA
Dezember23-Vorab-Sendung: Sendung

Ein Projekt der OÖ KulturEXPO Anton Bruckner 2024

Manfred Pilsz | SeniorenRadio FRO

Kirchengasse 4 4040 Online
+

Weitere Termine der Serie

14.06.24 - 14.06.24
NoFive (Ansfelden)
04.09.24 - 04.09.24
NoFive (Linz)
06.12.24 - 06.12.24
NoFive (Wels)
12.07.24 - 13.07.24
NoFive (Ottensheim)

Die frappante Ähnlichkeit eines immer wiederkehrenden Themas aus Bruckners Fünfter Sinfonie und eines Gitarrenriffs der White Stripes – im Song Seven Nation Army – ist diesem zehnköpfigen E-Gitarren-Ensemble Patin gestanden. Im Spannungsfeld zwischen Hochkultur, Populärkultur und Avantgarde widmet sich das Kollektiv eben jenem Riff. Dies trifft im Kern weniger ein „stealing the stolen“ oder einen Akt der Appropriation, sondern wird vielmehr im Sinne einer Rekuperation verstanden. Experimentelle Klangflächen treffen auf pointierte Wiederholungen des Bruckner-Riffs in Variationen und feinen Verschiebungen. Dies in einer monströsen Soundästhetik, einem Hybrid aus Anton Bruckner, White Stripes und dem lauten Elektrogitarrensinfoniker Glenn Branca.#

Das Konzert findet im Rahmen von Open Air Ottensheim satt.
Details auf www.nofive.org.

Tickets sind über den nachfolgenden Button erhältlich.

Ein Projekt der OÖ KulturEXPO Anton Bruckner 2024.

NoFive

Kristina Hofer | Gitarre

Gabriele Kepplinger | Gitarre

Leona Sperrer | Gitarre

Dominique Berger | Gitarre

Lina Gärtner | Gitarre

Johanna Forster | Gitarre

Andre Zogholy | Gitarre

Samy Zogholy | Gitarre

Florian Graf | Gitarre

Wolfgang Fuchs | Gitarre

Christoph Fizl Hehn | Drums

Marc Reibel | Dirigat

Rodlgelände 4100 Ottensheim Details & Tickets

Dieses Stück nähert sich Anton Bruckners 9. Sinfonie und dem damit verknüpften Widerstreit der Kunst, einerseits unendlicher Möglichkeitsraum und andererseits endliches Werk zu sein, an. Dafür wurde an einer Übertragungsmethode gearbeitet, mit deren Hilfe musikalische Strukturen von der mit Klängen erfüllten Zeit, in den mit Bewegungen erfüllten Raum gebracht werden können. Somit wird in dieser Performance nicht bloß zur Musik oder ihrer Stimmung hinzugetanzt, vielmehr deren Formen selbst im Bereich des Leiblichen wiederholt, um so Bruckner selbst am Körper lesen zu können. Dadurch wird schließlich versucht vermittels der sich daraus entwickelnden Bewegungen gar mit Anton über das unvollendete Ende hinaus zu tanzen.

Die Performance findet im Rahmen der Saison End Sause statt.
Details unter www.silk.at

Eintritt frei!

Ein Projekt der OÖ KulturEXPO Anton Bruckner 2024 mit freundlicher Unterstützung des Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport sowie der Stadt Linz / Linz Kultur

Silke Grabinger | Konzept, Choreografie, Dramaturgie, Performance

Francesco D'Amelio, Kirin Espana, Tomy Lee Kreninger, Jerca Roznik Novak, Theresa "Ray" Scheinecker | Performance

Gergely Dudás-Simó | Probenleitung, Produktionsleitung, 2. Besetzung

Bettina Bakos | Produktionsleitung

Ludwig Felhofer | Dramaturgie

Sonja Stojanović-Aufreiter | Produktionsteam, 2. Besetzung

Marie Scholze | Produktionsteam

Bianca Fladerer | Kostümdesign

TBA | Lichtdesign

Fabian Rucker, Thomas Wally, Josef Semeleder, Peter Androsch, Remy Ballot | Outside Eye

Gaswerkgasse 2 4400 Steyr
+

Weitere Termine der Serie

17.05.24 - 17.05.24
BRUCKNERSTICKEN (Ottensheim)
13.05.24 - 13.05.24
BRUCKNERSTICKEN (Linz)
26.05.24 - 26.05.24
BRUCKNERSTICKEN (Linz)
14.06.24 - 14.06.24
BRUCKNERSTICKEN (Wels)
13.06.24 - 13.06.24
BRUCKNERSTICKEN (Linz)
30.06.24 - 30.06.24
BRUCKNERSTICKEN (Sankt Martin im Mühlkreis)
18.07.24 - 18.07.24
BRUCKNERSTICKEN (Ulrichsberg)
21.07.24 - 21.07.24
BRUCKNERSTICKEN (St. Florian)

Brucknersticken ist ein partizipatives Kunstprojekt in Form einer kollektiven Stickerei. Dabei treffen sich die Teilnehmenden in kleinen Gruppen, um jeweils ein Fragment einer Bruckner-Partitur zu sticken.

Jede:r ist herzlich eingeladen mitzusticken! Es sind keine technischen Kenntnisse dafür erforderlich. Es geht nicht um „richtig“ zu sticken sondern darum, wie es jede:r auf ihre/seine eigene Weise tut: experimentell, grob, präzis, nervös, wild, ruhig…

Die Sticktreffen finden an verschiedenen Orten in OÖ statt: auf einem Marktplatz, in einer Musikschule, in einem Gasthaus, an einem See, in einer Privatwohnung, während einer Musikprobe.

Während die Hände beschäftigt sind, können sich die Gespräche befreien. Genauso wie das Motiv von allen Mitwirkenden weitergestickt wird, spinnen sich die Geschichten weiter. Treffen für Treffen – Note für Note – Stich für Stich wächst die gesamte Stickerei als Summe jeder einzelnen Handschrift und Persönlichkeit.

Das Sticktreffen ist barrierefrei zugänglich!
Anmeldung erbeten!

Weitere Sticktreffen folgen.

Ein Projekt der OÖ KulturEXPO Anton Bruckner 2024

Cécile Belmont | Künstlerin

Langthalerweg 3 4161 Ulrichsberg

Dieses Stück nähert sich Anton Bruckners 9. Sinfonie und dem damit verknüpften Widerstreit der Kunst, einerseits unendlicher Möglichkeitsraum und andererseits endliches Werk zu sein, an. Dafür wurde an einer Übertragungsmethode gearbeitet, mit deren Hilfe musikalische Strukturen von der mit Klängen erfüllten Zeit, in den mit Bewegungen erfüllten Raum gebracht werden können. Somit wird in dieser Performance nicht bloß zur Musik oder ihrer Stimmung hinzugetanzt, vielmehr deren Formen selbst im Bereich des Leiblichen wiederholt, um so Bruckner selbst am Körper lesen zu können. Dadurch wird schließlich versucht vermittels der sich daraus entwickelnden Bewegungen gar mit Anton über das unvollendete Ende hinaus zu tanzen.

Bei Schlechtwetter im Turnsaal der VS Attersee am Attersee.

Die Performance findet im Rahmen der Perspektiven Attersee statt.
Details auf www.silk.at

Eintritt: Pay as you wish

Ein Projekt der OÖ KulturEXPO Anton Bruckner 2024 mit freundlicher Unterstützung des Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport sowie der Stadt Linz / Linz Kultur

Silke Grabinger | Konzept, Choreografie, Dramaturgie, Performance

Francesco D'Amelio, Kirin Espana, Tomy Lee Kreninger, Jerca Roznik Novak, Theresa "Ray" Scheinecker | Performance

Gergely Dudás-Simó | Probenleitung, Produktionsleitung, 2. Besetzung

Bettina Bakos | Produktionsleitung

Ludwig Felhofer | Dramaturgie

Sonja Stojanovic Aufreiter | Produktionsteam, 2. Besetzung

Marie Scholze | Produktionsteam

Bianca Fladerer | Kostümdesign

TBA | Lichtdesign

Fabian Rucker, Thomas Wally, Josef Semeleder, Peter Androsch, Remy Ballot | Outside Eye

Schönwetter: Park/nördliche Promenade, Wiese Pfahlbaupavillon
Schlechtwetter: Sportstraße 30
4864 Attersee am Attersee
Logo des Bundesministerium für Kunst, Kultur öffentlicher Dienst und Sport
+

Weitere Termine der Serie

17.05.24 - 17.05.24
BRUCKNERSTICKEN (Ottensheim)
13.05.24 - 13.05.24
BRUCKNERSTICKEN (Linz)
26.05.24 - 26.05.24
BRUCKNERSTICKEN (Linz)
14.06.24 - 14.06.24
BRUCKNERSTICKEN (Wels)
13.06.24 - 13.06.24
BRUCKNERSTICKEN (Linz)
30.06.24 - 30.06.24
BRUCKNERSTICKEN (Sankt Martin im Mühlkreis)
18.07.24 - 18.07.24
BRUCKNERSTICKEN (Ulrichsberg)
21.07.24 - 21.07.24
BRUCKNERSTICKEN (St. Florian)

Brucknersticken ist ein partizipatives Kunstprojekt in Form einer kollektiven Stickerei. Dabei treffen sich die Teilnehmenden in kleinen Gruppen, um jeweils ein Fragment einer Bruckner-Partitur zu sticken.

Jede:r ist herzlich eingeladen mitzusticken! Es sind keine technischen Kenntnisse dafür erforderlich. Es geht nicht um „richtig“ zu sticken sondern darum, wie es jede:r auf ihre/seine eigene Weise tut: experimentell, grob, präzis, nervös, wild, ruhig…

Die Sticktreffen finden an verschiedenen Orten in OÖ statt: auf einem Marktplatz, in einer Musikschule, in einem Gasthaus, an einem See, in einer Privatwohnung, während einer Musikprobe.

Während die Hände beschäftigt sind, können sich die Gespräche befreien. Genauso wie das Motiv von allen Mitwirkenden weitergestickt wird, spinnen sich die Geschichten weiter. Treffen für Treffen – Note für Note – Stich für Stich wächst die gesamte Stickerei als Summe jeder einzelnen Handschrift und Persönlichkeit.

Das Sticktreffen ist barrierefrei zugänglich!
Anmeldung erbeten!

Weitere Sticktreffen folgen.

Ein Projekt der OÖ KulturEXPO Anton Bruckner 2024

Cécile Belmont | Künstlerin

Stiftstraße 1 4490 St. Florian
+

Weitere Termine der Serie

02.05.24 - 27.05.24
Für Theresia. (Linz)
01.04.24 - 30.04.24
Für Theresia. (Linz)
11.03.24 - 01.04.24
Für Theresia. (Linz)
30.05.24 - 31.07.24
Für Theresia. (Steyr)
01.08.24 - 31.08.24
Für Theresia. (Attersee am Attersee)
01.09.24 - 30.09.24
Für Theresia. (Linz)

In diesem Projekt werden zehn Frauen, die in Anton Bruckners Leben eine Rolle gespielt haben, in den Mittelpunkt gerückt. Über ein Jahr lang sammelte die Linzer Künstlerin Zoe Goldstein Informationen, um diese Biografien zusammenzustellen. Es geht darum, jene Frauen sichtbar zu machen und eine Vorstellung davon zu bekommen wer sie waren und wie sie gelebt haben. Diese Auseinandersetzung mittels alter Porträtdarstellungen und Biografien ermöglicht ein Hinterfragen der Frauenrolle in der Gesellschaft von damals und heute. Der Titel des Projekts verbindet die Bedeutung der Frauen mit seiner Kunst und bezieht sich auf seine Mutter Theresia Bruckner, die eine wichtige weibliche Konstante in seinem Leben war. Um das Thema einem breiten öffentlichen Publikum näherzubringen und einen Diskurs anzuregen, ist dieses Projekt als Wanderausstellung in Linz, Steyr und Attersee konzipiert. Ein zusätzlicher Programmpunkt nach der Eröffnung im Brucknerhaus zum Weltfrauentag ist eine Inszenierung mit Konzert und Lesung im letzten Monat der Präsentation am Platz des Mariendoms.

11.03. bis 01.04.2024 | Linz, Ernst-Koref-Promenade, Wiese vor dem Brucknerhaus
02.04. bis 30.04.2024 | Linz, Ars Electronica Center
02. 05 bis 28.05.2024 | Linz, Arkadenhof im Landhaus | barrierefrei
Juni &  Juli 2024  | Steyr, Werndlpark, Handel-Mazzetti-Promenade| barrierefrei
August 2024 | Attersee | barrierefrei
September 2024 | Linz, Mariendom

Ein Projekt der OÖ KulturEXPO Anton Bruckner 2024 mit freundlicher Unterstützung des Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport sowie der Stadt Linz / Linz Kultur

Zoe M. Riess aka Zoe Goldstein | Idee, Konzept, Regie

Friedrich Buchmayr (Textliches, Autor von „Mensch Bruckner“, Stift St. Florian), Poxrucker Sisters, Elena Pierini (Chordirektorin des Linzer Landestheaters) | Projektbeteiligte

Untere Donaulände 7 4010 Attersee am Attersee Details & Tickets
Logo des Bundesministerium für Kunst, Kultur öffentlicher Dienst und Sport

Die Abteilung 65+ von Radio FRO hat den 200er des Genius Loci zu ihrem Jahresprojekt erkoren. Und sich vorgenommen, den Ansfeldner aus allen Perspektiven zu beleuchten: Aus der musikalischen wie literarischen, satirischen, anekdotischen wie künstlerischen. Mit Berichten und Features zu Oberösterreichs Bruckner-Orten einschließlich der Gedenkstätten und Museen. Sowie zu allen möglichen und unmöglichen Veranstaltungen aus allen Vierteln des Landes und in Querverbindung zur parallel stattfindenden Kulturhauptstadt Europas 2024 im Salzkammergut.

Diese Bruckner024-Sendung trägt den Titel Bruckner – A auf Sommerfrische – Organist Anton auf Achse ….

Sendezeitraum:
60 Min. fix an 2. Donnerstagen im Monat von Jänner bis Dezember 2024
jeweils um 9:00 Uhr auf 105,0 MHz (weitere Termine folgen!)

Die einzelnen Sendungen sind auch auf CBA zu finden und jederzeit im Internet abrufbar: Radio FRO auf CBA
Dezember23-Vorab-Sendung: Sendung

Ein Projekt der OÖ KulturEXPO Anton Bruckner 2024

Manfred Pilsz | SeniorenRadio FRO

Kirchengasse 4 4040 Online
+

Weitere Termine der Serie

30.04.24 - 30.04.24
SCHORGEL (Hörsching)
15.08.24 - 15.08.24
SCHORGEL (St. Marienkirchen an der Polsenz)
22.06.24 - 22.06.24
SCHORGEL (Attersee am Attersee)
15.06.24 - 15.06.24
SCHORGEL (Wels)
08.06.24 - 08.06.24
SCHORGEL (Wien)
20.05.24 - 20.05.24
SCHORGEL (Ternberg)
27.09.24 - 27.09.24
SCHORGEL (Kremsmünster)
18.09.24 - 18.09.24
SCHORGEL (Enns)
04.09.24 - 04.09.24
SCHORGEL (Ansfelden)
05.07.24 - 05.07.24
SCHORGEL (Kirchdorf an der Krems)
19.04.24 - 19.04.24
SCHORGEL (Leonding)
30.06.24 - 30.06.24
SCHORGEL (Bad Kreuzen)
03.05.24 - 03.05.24
SCHORGEL (Eferding)
01.06.24 - 01.06.24
SCHORGEL (Vöcklabruck)
26.05.24 - 26.05.24
SCHORGEL (Wolfern)
11.05.24 - 11.05.24
SCHORGEL (Sierning)
27.04.24 - 27.04.24
SCHORGEL (Kronstorf)

Die Installation des Künstlers Clemens Bauder vereint das Orgelspiel und ein Ensemble an neu gebauten Spielplatzgeräten zu einem kollektiven Musikinstrument im öffentlichen Raum. Durch gemeinsames Schaukeln und Wippen werden  unterschiedliche Orgelpfeifen betrieben – auf dem Orgelspielplatz entfaltet sich ein Klangraum, der Anton Bruckner (anlässlich des Jubiläums zu seinem 200. Geburtstags) sowohl auf abstrakte als auch spielerische Art und Weise hörbar und erlebbar macht.
Die modular aufgebaute SCHORGEL wird 2024 in verschiedenen oberösterreichischen Orten mit Bruckner-Bezug sowie zur oberösterreichischen Sommerfrische in Wien aufgestellt.

AUSGANGSPUNKT
Die Entstehungsgeschichte der SCHORGEL startet an der Brucknerorgel und deren Luftversorgung im Alten Dom Linz. Anton Bruckner wirkte ab 1855 dreizehn Jahre lang als Domorganist und ließ währenddessen die Orgel nach seinen Vorstellungen in mehreren Etappen adaptieren. Wie zu jener Zeit üblich, wurde die Luft- oder Windversorgung der Orgel durch das Treten eines Blasebalgs (Schöpfbalgs) von sogenannten Kalkanten (Balgtreter) sichergestellt. Dafür wird der Schöpfbalg aufgezogen und mit den Füßen und dem ganzen Körpergewicht des Helfers zusammengepresst. Bevor in die Orgelpfeifen Luft geblasen wird, wird diese für eine kontinuierliche Zufuhr in einem Magazinbalg gesammelt. Dieser physische Moment des ständigen Tretens und Aufziehens des Blasebalgs bildet für die künstlerische Arbeit der “SCHORGEL” den Ausgangspunkt.

MUSIZIEREN MIT DEM GANZEN KÖRPER
Beobachtet man auf Spielplätzen die Benutzung von Wippen, so sind die Bewegungen mit der Tätigkeit von Kalkanten vergleichbar. Das Auf und Nieder beim Wippen erinnert an das abwechselnde Aufziehen und Zusammenpressen eines Schöpfbalgs. Basierend auf dieser spielerischen Übersetzung von Wipp- und Schaukelbewegungen in eine Luftversorgung für verschiedene Pfeifenregister entsteht ein kollektiv betreibbares Orgelinstrument. Durch das Verwenden von mehreren Wipp- und Schaukelgeräten mit Blasebälgen unterschiedlicher Größe entsteht eine Soundscape, in der bestimmte Klangmodulationen nur durch das gemeinsame Agieren und die Reaktion auf das Tun der anderen Wippenden oder Schaukelnden entstehen. Es ist ein Spiel auf einer kollektiven Orgel, bei dem sich alle Beteiligten mit den Handlungen der anderen abstimmen müssen. Das Experimentieren mit verschiedenen Wipp- oder Schaukelgeschwindigkeiten – vom sanften Hin- und Herwiegen auf einer Schaukel bis hin zum kräftigen Abstoßen bei der Hochwippe – bestimmen die Luftzufuhr und die sich damit immer wieder leicht verändernde Komposition, die die unmittelbare Umgebung mit Klängen füllt.

ÜBER DEN KÜNSTLER
Clemens Bauder
(*1986 in Linz, lebt und arbeitet in Linz) hat an der Kunstuniversität in Linz Architektur studiert und arbeitet in den Grenzbereichen von Architektur, Kunst und Installation. Seine Arbeiten reichen von benutzbaren Skulpturen bis hin zu experimentellen Rauminstallationen.

Die SCHORGEL kommt nach St. Marienkirchen an der Polsenz!
Der Orgelspielplatz ist erlebbar im Rahmen von: Pfarrfrühschoppen in St. Marienkirchen an der Polsenz

Barrierefrei zugänglich!

Ein Projekt der OÖ KulturEXPO Anton Bruckner 2024 mit freundlicher Unterstützung des Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport.

Studio Clemens Bauder | Idee, Konzept, Umsetzung

Kirchenplatz 12 4076 St. Marienkirchen an der Polsenz
Logo des Bundesministerium für Kunst, Kultur öffentlicher Dienst und Sport
+

Weitere Termine der Serie

02.05.24 - 27.05.24
Für Theresia. (Linz)
01.04.24 - 30.04.24
Für Theresia. (Linz)
11.03.24 - 01.04.24
Für Theresia. (Linz)
01.08.24 - 31.08.24
Für Theresia. (Attersee am Attersee)
30.05.24 - 31.07.24
Für Theresia. (Steyr)
01.09.24 - 30.09.24
Für Theresia. (Linz)

In diesem Projekt werden zehn Frauen, die in Anton Bruckners Leben eine Rolle gespielt haben, in den Mittelpunkt gerückt. Über ein Jahr lang sammelte die Linzer Künstlerin Zoe Goldstein Informationen, um diese Biografien zusammenzustellen. Es geht darum, jene Frauen sichtbar zu machen und eine Vorstellung davon zu bekommen wer sie waren und wie sie gelebt haben. Diese Auseinandersetzung mittels alter Porträtdarstellungen und Biografien ermöglicht ein Hinterfragen der Frauenrolle in der Gesellschaft von damals und heute. Der Titel des Projekts verbindet die Bedeutung der Frauen mit seiner Kunst und bezieht sich auf seine Mutter Theresia Bruckner, die eine wichtige weibliche Konstante in seinem Leben war. Um das Thema einem breiten öffentlichen Publikum näherzubringen und einen Diskurs anzuregen, ist dieses Projekt als Wanderausstellung in Linz, Steyr und Attersee konzipiert. Ein zusätzlicher Programmpunkt nach der Eröffnung im Brucknerhaus zum Weltfrauentag ist eine Inszenierung mit Konzert und Lesung im letzten Monat der Präsentation am Platz des Mariendoms.

11.03. bis 01.04.2024 | Linz, Ernst-Koref-Promenade, Wiese vor dem Brucknerhaus
02.04. bis 30.04.2024 | Linz, Ars Electronica Center
02. 05 bis 28.05.2024 | Linz, Arkadenhof im Landhaus | barrierefrei
Juni &  Juli 2024  | Steyr, Werndlpark, Handel-Mazzetti-Promenade| barrierefrei
August 2024 | Attersee | barrierefrei
September 2024 | Linz, Mariendom

Ein Projekt der OÖ KulturEXPO Anton Bruckner 2024 mit freundlicher Unterstützung des Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport sowie der Stadt Linz / Linz Kultur

Zoe M. Riess aka Zoe Goldstein | Idee, Konzept, Regie

Friedrich Buchmayr (Textliches, Autor von „Mensch Bruckner“, Stift St. Florian), Poxrucker Sisters, Elena Pierini (Chordirektorin des Linzer Landestheaters) | Projektbeteiligte

Untere Donaulände 7 4010 Linz Details & Tickets
Logo des Bundesministerium für Kunst, Kultur öffentlicher Dienst und Sport

Mit 17 Jahren noch gar nicht um so viel älter als die Schüler:innen wurde Bruckner als ausgebildeter Schulgehilfe nach Windhaag im Böhmerwald entsandt, wo er bislang unbekannte Freiheiten genoss – doch auch mannigfache Aufgaben und Dienste zu erfüllen und zu verrichten hatte, was mit Entbehrungen verbunden war.
Daran erinnert ein zwar nur halböffentlicher, dafür aber ganz nach oben offener Informationsraum in der Alten Schule. An Bruckners Windhaager Arbeitsplatz also, der nun auf Betreiben von Besitzerin Irmgard Quass Bruckner Lern- und Gedenkort in Einem ist und dessen Ausstellungsraum durch Anton Bruckner 2024 neugestaltet werden soll.

Verein Anton Bruckner Salon Windhaag bei Freistadt

Irmgard Quass | Leitung

+

Weitere Termine der Serie

14.06.24 - 14.06.24
NoFive (Ansfelden)
04.09.24 - 04.09.24
NoFive (Linz)
06.12.24 - 06.12.24
NoFive (Wels)
12.07.24 - 13.07.24
NoFive (Ottensheim)

Die frappante Ähnlichkeit eines immer wiederkehrenden Themas aus Bruckners Fünfter Sinfonie und eines Gitarrenriffs der White Stripes – im Song Seven Nation Army – ist diesem zehnköpfigen E-Gitarren-Ensemble Patin gestanden. Im Spannungsfeld zwischen Hochkultur, Populärkultur und Avantgarde widmet sich das Kollektiv eben jenem Riff. Dies trifft im Kern weniger ein „stealing the stolen“ oder einen Akt der Appropriation, sondern wird vielmehr im Sinne einer Rekuperation verstanden. Experimentelle Klangflächen treffen auf pointierte Wiederholungen des Bruckner-Riffs in Variationen und feinen Verschiebungen. Dies in einer monströsen Soundästhetik, einem Hybrid aus Anton Bruckner, White Stripes und dem lauten Elektrogitarrensinfoniker Glenn Branca.

Das Konzert findet im Rahmen des Ars Electronica Festivals statt.
Weiterer Veranstaltungstipp vor Ort: BruQner.
Details unter www.nofive.org

Barrierefreiheit:
Barrierefreiheit: Eingeschränkt rollstuhltauglich, teilweise Hilfestellung nötig

Eintritt frei!

Ein Projekt der OÖ KulturEXPO Anton Bruckner 2024.

NoFive

Kristina Hofer | Gitarre

Gabriele Kepplinger | Gitarre

Leona Sperrer | Gitarre

Dominique Berger | Gitarre

Lina Gärtner | Gitarre

Johanna Forster | Gitarre

Andre Zogholy | Gitarre

Samy Zogholy | Gitarre

Florian Graf | Gitarre

Christoph Fizl Hehn | Drums

Wolfgang Fuchs | Bass

Marc Reibel | Dirigat

Domplatz 1 4020 Linz

Notre Dame wird als die Seele von Paris bezeichnet. Für ein ganzes Land ist diese Kirche ein Identifikationsort. Infolge des tragischen Brandes im Jahr 2019 sind ihre Glocken verstummt.  Diese Glocken wurden jedoch durch den Brand nicht beschädigt und „lauschen“ still und heimlich den Geräuschen der Stadt rundum Notre Dame.  Bei Silent Echos: Notre Dame handelt es sich um eine kontinuierlich live gestreamte Klangskulptur, die die einfache physische Tatsache hörbar macht, dass diese Glocken ständig heimlich läuten. Der US-amerikanische Soundartist Bill
Fontana erweitert für die Kulturhauptstadt 2024 sein künstlerisches Projekt in einer Zusammenarbeit mit dem Centre Pompidou in Paris, dem dort beheimateten Forschungsinstitut für Akustik IRCAM, der OÖ KulturEXPO Anton Bruckner 2024, dem Ars Electronica Festival und den Goiserer Musiktagen zu einem „Dialog“ zwischen den Eishöhlen am Dachstein und Paris. Der Klang des schmelzenden Gletschers und die Resonanz der Glocken von Notre Dame werden zu einem Duett, das von einem fast verschwundenen europäischen Kulturdenkmal und einer ebenso vom Verschwinden bedrohten Natur erzählt. Diese erweiterte Version, in der die Klänge des Gletschers live nach Paris „zurückgespielt“ werden, bezeichnet Bill Fontana als künstlerisches Statement zu den Folgen des Klimawandels.

Der Parzival-Dom in den Eishöhlen des Dachsteins ist ein Ort, der ein „unschätzbares Geheimnis“ in sich trägt, wie es im Sinne Anton Bruckners Kompostion Locus iste heißt: ein Geheimnis, das uns Menschen die Frage stellt, wie wir in Zukunft mit der Natur leben wollen. Darüber hinaus wird von OÖ KulturEXPO Anton Bruckner 2024 in Kooperation mit den Goiserer Musiktagen ein Kompositionsauftrag an junge Komponist:innen zu dieser Thematik vergeben. Das Werk wird im Rahmen der Europäischen Kulturhauptstadt 2024 bei den Goiserer Musiktagen am Glasflügel in der Eishöhle uraufgeführt.

Termindetails:
– ab September 2024 bis Saisonende: Klang-Installation und Live-Konzerte
– 4. September: Sonderaufführung mit Live-Übertragung zum Bruckner-Geburtstag
– bis Saisonende: Führungen in der Eishöhle zu der Klang-Installation

Ein Projekt der Kulturhauptstadt Europas Bad Ischl-Salzkammergut 2024 in Kooperation mit IRCAM, Centre Pompidou, OÖ KulturEXPO Anton Bruckner 2024, Ars Electronica Festival, Goiserer Musiktage, Kunstradio Ö1. Dank an: OÖ Seilbahnholding GmbH, Planai-Hochwurzen Bahnen GmbH

Eintritt frei!

Barrierefreiheit:
Tourismusverband Dachstein Inneres Salzkammergut

Ein Projekt der Kulturhauptstadt Europas Bad Ischl-Salzkammergut 2024 in Kooperation mit IRCAM, Centre Pompidou, OÖ KulturEXPO Anton Bruckner 2024, Ars Electronica Festival, Goiserer Musiktage, Kunstradio Ö1. Dank an: OÖ Seilbahnholding GmbH, Planai-Hochwurzen Bahnen GmbH

Internationale Meisterkurse Bad Goisern

Bill Fontana | Künstler

Wolfgang Schlag | Kurator

Peter Brugger | Co-Kurator, Projektleiter Goiserer Musiktage

Christian Haselmayr | Programmleitung Musik, Jugend, Community Building

Dachstein Riesen-Eishöhle, Koordinaten: 47° 32′ 5,4″ N, 13° 43′ 7″ O 4831 Bad Goisern, Bad Ischl, Obertraun Details & Tickets

Konzert zu Bruckners 200. Geburtstag in Ansfelden. Seit 2018 beginnt das Internationale Brucknerfest Linz jährlich am 4. September, dem Geburtstag seines Namensgebers. Das Geburtstagskonzert zum Auftakt des Festivals findet dabei stets in Ansfelden statt, jenem Ort, an dem auch für Anton Bruckner alles begann, an dem er in der Dienstwohnung des Schulhauses geboren und noch am selben Tag in der unmittelbar benachbarten Pfarrkirche getauft wurde.

2024 könnten die Gratulanten zum runden Geburtstag prominenter kaum sein: The Cleveland Orchestra, bekannt als „europäischster“ unter den US-amerikanischen Klangkörpern, und sein aus Linz stammender Chefdirigent Franz Welser-Möst geben sich die Ehre und erweisen sie dem Jubilar mit einem Open-Air-Auftritt auf der Freifläche zwischen Pfarrkirche und -hof.

Barrierefreiheit:
Brucknerhaus

Franz Welser-Möst | Dirigent

The Cleveland Orchestra | Dirigent

Details & Tickets
+

Weitere Termine der Serie

30.04.24 - 30.04.24
SCHORGEL (Hörsching)
15.08.24 - 15.08.24
SCHORGEL (St. Marienkirchen an der Polsenz)
22.06.24 - 22.06.24
SCHORGEL (Attersee am Attersee)
15.06.24 - 15.06.24
SCHORGEL (Wels)
08.06.24 - 08.06.24
SCHORGEL (Wien)
20.05.24 - 20.05.24
SCHORGEL (Ternberg)
27.09.24 - 27.09.24
SCHORGEL (Kremsmünster)
18.09.24 - 18.09.24
SCHORGEL (Enns)
05.07.24 - 05.07.24
SCHORGEL (Kirchdorf an der Krems)
04.09.24 - 04.09.24
SCHORGEL (Ansfelden)
30.06.24 - 30.06.24
SCHORGEL (Bad Kreuzen)
19.04.24 - 19.04.24
SCHORGEL (Leonding)
03.05.24 - 03.05.24
SCHORGEL (Eferding)
01.06.24 - 01.06.24
SCHORGEL (Vöcklabruck)
26.05.24 - 26.05.24
SCHORGEL (Wolfern)
11.05.24 - 11.05.24
SCHORGEL (Sierning)
27.04.24 - 27.04.24
SCHORGEL (Kronstorf)

Die Installation des Künstlers Clemens Bauder vereint das Orgelspiel und ein Ensemble an neu gebauten Spielplatzgeräten zu einem kollektiven Musikinstrument im öffentlichen Raum. Durch gemeinsames Schaukeln und Wippen werden  unterschiedliche Orgelpfeifen betrieben – auf dem Orgelspielplatz entfaltet sich ein Klangraum, der Anton Bruckner (anlässlich des Jubiläums zu seinem 200. Geburtstags) sowohl auf abstrakte als auch spielerische Art und Weise hörbar und erlebbar macht.
Die modular aufgebaute SCHORGEL wird 2024 in verschiedenen oberösterreichischen Orten mit Bruckner-Bezug sowie zur oberösterreichischen Sommerfrische in Wien aufgestellt.

AUSGANGSPUNKT
Die Entstehungsgeschichte der SCHORGEL startet an der Brucknerorgel und deren Luftversorgung im Alten Dom Linz. Anton Bruckner wirkte ab 1855 dreizehn Jahre lang als Domorganist und ließ währenddessen die Orgel nach seinen Vorstellungen in mehreren Etappen adaptieren. Wie zu jener Zeit üblich, wurde die Luft- oder Windversorgung der Orgel durch das Treten eines Blasebalgs (Schöpfbalgs) von sogenannten Kalkanten (Balgtreter) sichergestellt. Dafür wird der Schöpfbalg aufgezogen und mit den Füßen und dem ganzen Körpergewicht des Helfers zusammengepresst. Bevor in die Orgelpfeifen Luft geblasen wird, wird diese für eine kontinuierliche Zufuhr in einem Magazinbalg gesammelt. Dieser physische Moment des ständigen Tretens und Aufziehens des Blasebalgs bildet für die künstlerische Arbeit der “SCHORGEL” den Ausgangspunkt.

MUSIZIEREN MIT DEM GANZEN KÖRPER
Beobachtet man auf Spielplätzen die Benutzung von Wippen, so sind die Bewegungen mit der Tätigkeit von Kalkanten vergleichbar. Das Auf und Nieder beim Wippen erinnert an das abwechselnde Aufziehen und Zusammenpressen eines Schöpfbalgs. Basierend auf dieser spielerischen Übersetzung von Wipp- und Schaukelbewegungen in eine Luftversorgung für verschiedene Pfeifenregister entsteht ein kollektiv betreibbares Orgelinstrument. Durch das Verwenden von mehreren Wipp- und Schaukelgeräten mit Blasebälgen unterschiedlicher Größe entsteht eine Soundscape, in der bestimmte Klangmodulationen nur durch das gemeinsame Agieren und die Reaktion auf das Tun der anderen Wippenden oder Schaukelnden entstehen. Es ist ein Spiel auf einer kollektiven Orgel, bei dem sich alle Beteiligten mit den Handlungen der anderen abstimmen müssen. Das Experimentieren mit verschiedenen Wipp- oder Schaukelgeschwindigkeiten – vom sanften Hin- und Herwiegen auf einer Schaukel bis hin zum kräftigen Abstoßen bei der Hochwippe – bestimmen die Luftzufuhr und die sich damit immer wieder leicht verändernde Komposition, die die unmittelbare Umgebung mit Klängen füllt.

ÜBER DEN KÜNSTLER
Clemens Bauder
(*1986 in Linz, lebt und arbeitet in Linz) hat an der Kunstuniversität in Linz Architektur studiert und arbeitet in den Grenzbereichen von Architektur, Kunst und Installation. Seine Arbeiten reichen von benutzbaren Skulpturen bis hin zu experimentellen Rauminstallationen.

Die SCHORGEL kommt nach Ansfelden!
Der Orgelspielplatz ist erlebbar im Rahmen von: „Happy Birthday, Anton

Barrierefrei zugänglich!

Ein Projekt der OÖ KulturEXPO Anton Bruckner 2024 mit freundlicher Unterstützung des Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport.

Studio Clemens Bauder | Idee, Konzept, Umsetzung

Haiderstraße 8 4052 Ansfelden
Logo des Bundesministerium für Kunst, Kultur öffentlicher Dienst und Sport

Die zweite Quantenrevolution als Musikspektakel im Linzer Mariendom:

Laser, Spiegel, Polarisatoren, nichtlineare Kristalle – ein Experimentalaufbau aus dem High-Tech-Labor mitten im Linzer Mariendom. Verschränkte Photonen – die Quanten des Lichts – werden zu Dirigenten und lenken Bruckners Perger Präludium auf eine Weise, wie es kein Mensch der Welt könnte.

Zwei schallende Kirchenorgeln spielen live und füllen den spektakulären Klangraum des Doms. BruQner zeigt uns eine neue Sicht auf unsere Realität – eine Weltpremiere!

Barrierefreiheit:
Eingeschränkt rollstuhltauglich, teilweise Hilfestellung nötig.

Eintritt frei!

Clemens Wenger | musikalische Leitung

Enar de Dios Rodríguez | Künstlerin, visuelle Gestaltung

Martin Ringbauer | exp. Physiker, Universität Innsbruck

Johannes Kofler | theor. Informatik, JKU

Richard Küng | theor. Informatik, JKU

Benjamin Orthner | exp. Physiker, TU Wien

Philipp Haslinger | exp. Physiker, TU Wien, Projektleitung

Wolfgang Kreuzhuber | Organist

Gerhard Raab | Organist

Details & Tickets

Im öffentlichen Raum ist WhatsAB im Herbst 2023 zunächst ein als solches naturgemäß vergängliches Live-Ereignis nach einer Idee von Rainer Zendron und Bernd Preinfalk. Ein Jahr später, im Herbst 2024, wird aus dem Klangereignis eine Installation für einen Kunstraum geworden sein.
Dirigiert von Sigurd Hennemann spielt ein etwa zwanzigköpfiges Ensemble ein entsprechendes Arrangement des Andante in e-Moll aus Drei Sätze für Orchester, im Werkverzeichnis Anton Bruckners eingetragen als Nummer 97. Wie es dem digital vernetzten Zeitalter entspricht, stehen die einzelnen Musiker:innen zueinander in Beziehung, nehmen ihren jeweiligen Part aber solo an einem jeweils anderen Bruckner-Ort auf. Kamera und Mikrofon fokussieren dabei auf die Musizierenden, ohne dass etwaige Neben- und Umgebungsgeräusche ausgeblendet würden.
Zur Summe dieser Teile und zum Orchesterkonzert addiert sich all das erst in der Medieninstallation in Endlosschleife: Zwanzig Bildschirme an ebenso vielen Notenpulten zeigen die Musiker:innen bei ihrem Spiel im öffentlichen Raum; Dirigent Hennemann ist auf einem Monitor an der Wand bei seiner Arbeit zu sehen. Das Andante selbst ist als professioneller Mix aus den Einzelaufnahmen zu hören. Den Besucher:innen steht es frei, sich in diesem Ambiente nach Belieben im Raum zu bewegen.

Barrierefreiheit:
Telefon
E-Mail

Ein Projekt der OÖ KulturEXPO Anton Bruckner 2024

Rainer Zendron, Bernd Preinfalk | Gesamtkonzept

Sigurd Hennemann | Dirigat

Landstraße 31 4020 Linz

Bruckner in der Clubszene? Dass das geht, konnten im April bereits der STREAM CLUB und Landesmusikschüler:innen des Fachs Digitale Musikproduktion beweisen. Und der Beat geht weiter: „Am Anfang stand die Idee, neue Zugänge zu Anton Bruckners Klassik zu kreieren“, schildert Ilona Roth von Transitheart Productions, einem Label für Kunstproduktionen im Bereich des zeitgenössischen Tanzes und Theaters mit Schnittstellen zur Performancekunst, Film und Video. Gemeinsam mit dem Linzer Kollektiv Holy Hydra hat sie Bruckner’s Beats ersonnen; dabei werden Stücke Bruckners mit elektronischen Remixes und neu arrangiert in Clubatmosphäre präsentiert. Sound-Installation, Performance, Art-Happening und Intervention – so wird Anton Bruckner tanzbar und spürbar.

„Aus Faszination zu besonderen Orten und aus Leidenschaft zum Techno tanzen wir seit einem halben Jahrzehnt an der Schnittstelle von Clubkultur, Religion und Gesellschaft. Wir verzaubern sakrale Architektur mit sphärischen Sounds und harten Beats. Sakralraum trifft Stadtraum, bumbum trifft Niveau“, beschreiben sich die Mitglieder des Kollektivs Hydra selbst.
Das vielköpfige Geschöpf aus der Linzer Unterwelt, welches Tag und Nacht für die Subkultur kämpft, wurde 2016 als Veranstaltungskollektiv die geile Hydra gegründet und ist mittlerweile ein Kulturverein. Seit 2018 legt die Hydra als Holy Hydra in Kirchen auf. So etwa am 6. und 7. September 2024 in der Stadtpfarrkirche Urfahr.

Bruckner’s Beats im Rahmen von Holy Hydra.

Ein Projekt der OÖ KulturEXPO Anton Bruckner 2024

Transitheart Productions coop Holy Hydra

Clemens Riedl | Orgel; E:K:V

Stefan Weissenberger | Trompete & Elektronik; E:K:V

Björn Büchner | Elektronik; E:K:V

Audiomojo | Sound Remixes

LynnMayya | Sound Remixes

Reinhard Reisenzahn | Sound Remixes

Lilli Jungin Lee | Lee Jung In Creation - Tanzperformance

Seo Jin Moon | Lee Jung In Creation - Tanzperformance

Yeram Kand | Lee Jung In Creation - Tanzperformance

Seung Ju Lee | Lee Jung In Creation - Tanzperformance

Schulstraße 4 4040 Linz
+

Weitere Termine der Serie

30.04.24 - 30.04.24
SCHORGEL (Hörsching)
15.08.24 - 15.08.24
SCHORGEL (St. Marienkirchen an der Polsenz)
22.06.24 - 22.06.24
SCHORGEL (Attersee am Attersee)
15.06.24 - 15.06.24
SCHORGEL (Wels)
08.06.24 - 08.06.24
SCHORGEL (Wien)
20.05.24 - 20.05.24
SCHORGEL (Ternberg)
27.09.24 - 27.09.24
SCHORGEL (Kremsmünster)
18.09.24 - 18.09.24
SCHORGEL (Enns)
05.07.24 - 05.07.24
SCHORGEL (Kirchdorf an der Krems)
04.09.24 - 04.09.24
SCHORGEL (Ansfelden)
30.06.24 - 30.06.24
SCHORGEL (Bad Kreuzen)
19.04.24 - 19.04.24
SCHORGEL (Leonding)
03.05.24 - 03.05.24
SCHORGEL (Eferding)
01.06.24 - 01.06.24
SCHORGEL (Vöcklabruck)
26.05.24 - 26.05.24
SCHORGEL (Wolfern)
11.05.24 - 11.05.24
SCHORGEL (Sierning)
27.04.24 - 27.04.24
SCHORGEL (Kronstorf)

Die Installation des Künstlers Clemens Bauder vereint das Orgelspiel und ein Ensemble an neu gebauten Spielplatzgeräten zu einem kollektiven Musikinstrument im öffentlichen Raum. Durch gemeinsames Schaukeln und Wippen werden  unterschiedliche Orgelpfeifen betrieben – auf dem Orgelspielplatz entfaltet sich ein Klangraum, der Anton Bruckner (anlässlich des Jubiläums zu seinem 200. Geburtstags) sowohl auf abstrakte als auch spielerische Art und Weise hörbar und erlebbar macht.
Die modular aufgebaute SCHORGEL wird 2024 in verschiedenen oberösterreichischen Orten mit Bruckner-Bezug sowie zur oberösterreichischen Sommerfrische in Wien aufgestellt.

AUSGANGSPUNKT
Die Entstehungsgeschichte der SCHORGEL startet an der Brucknerorgel und deren Luftversorgung im Alten Dom Linz. Anton Bruckner wirkte ab 1855 dreizehn Jahre lang als Domorganist und ließ währenddessen die Orgel nach seinen Vorstellungen in mehreren Etappen adaptieren. Wie zu jener Zeit üblich, wurde die Luft- oder Windversorgung der Orgel durch das Treten eines Blasebalgs (Schöpfbalgs) von sogenannten Kalkanten (Balgtreter) sichergestellt. Dafür wird der Schöpfbalg aufgezogen und mit den Füßen und dem ganzen Körpergewicht des Helfers zusammengepresst. Bevor in die Orgelpfeifen Luft geblasen wird, wird diese für eine kontinuierliche Zufuhr in einem Magazinbalg gesammelt. Dieser physische Moment des ständigen Tretens und Aufziehens des Blasebalgs bildet für die künstlerische Arbeit der “SCHORGEL” den Ausgangspunkt.

MUSIZIEREN MIT DEM GANZEN KÖRPER
Beobachtet man auf Spielplätzen die Benutzung von Wippen, so sind die Bewegungen mit der Tätigkeit von Kalkanten vergleichbar. Das Auf und Nieder beim Wippen erinnert an das abwechselnde Aufziehen und Zusammenpressen eines Schöpfbalgs. Basierend auf dieser spielerischen Übersetzung von Wipp- und Schaukelbewegungen in eine Luftversorgung für verschiedene Pfeifenregister entsteht ein kollektiv betreibbares Orgelinstrument. Durch das Verwenden von mehreren Wipp- und Schaukelgeräten mit Blasebälgen unterschiedlicher Größe entsteht eine Soundscape, in der bestimmte Klangmodulationen nur durch das gemeinsame Agieren und die Reaktion auf das Tun der anderen Wippenden oder Schaukelnden entstehen. Es ist ein Spiel auf einer kollektiven Orgel, bei dem sich alle Beteiligten mit den Handlungen der anderen abstimmen müssen. Das Experimentieren mit verschiedenen Wipp- oder Schaukelgeschwindigkeiten – vom sanften Hin- und Herwiegen auf einer Schaukel bis hin zum kräftigen Abstoßen bei der Hochwippe – bestimmen die Luftzufuhr und die sich damit immer wieder leicht verändernde Komposition, die die unmittelbare Umgebung mit Klängen füllt.

ÜBER DEN KÜNSTLER
Clemens Bauder
(*1986 in Linz, lebt und arbeitet in Linz) hat an der Kunstuniversität in Linz Architektur studiert und arbeitet in den Grenzbereichen von Architektur, Kunst und Installation. Seine Arbeiten reichen von benutzbaren Skulpturen bis hin zu experimentellen Rauminstallationen.

Die SCHORGEL kommt nach Linz!

Der Orgelspielplatz ist erlebbar im Rahmen von: KINDERKLANGWOLKE 24

Ein Projekt der OÖ KulturEXPO Anton Bruckner 2024 mit freundlicher Unterstützung des Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport.

Studio Clemens Bauder | Idee, Konzept, Umsetzung

Haiderstraße 8 4052 Linz
Logo des Bundesministerium für Kunst, Kultur öffentlicher Dienst und Sport

Radio FRO(h)sinn 024 – lässt AnTon ‚Brucknern‘!
Die Abteilung 65+ von Radio FRO hat den 200er des Genius Loci zu ihrem Jahresprojekt erkoren. Und sich vorgenommen, den Ansfeldner aus allen Perspektiven zu beleuchten: Aus der musikalischen wie literarischen, satirischen, anekdotischen wie künstlerischen. Mit Berichten und Features zu Oberösterreichs Bruckner-Orten einschließlich der Gedenkstätten und Museen. Sowie zu allen möglichen und unmöglichen Veranstaltungen aus allen Vierteln des Landes und in Querverbindung zur parallel stattfindenden Kulturhauptstadt Europas 2024 im Salzkammergut.

Donnerstag, 12. September: Antons Birthday – Best of Klangwolke

Sendezeitraum:
60 Min. fix an 2. Donnerstagen im Monat von Jänner bis Dezember 2024
jeweils um 9:00 Uhr auf 105,0 Mhz

Die einzelnen Sendungen sind auch auf CBA zu finden und jederzeit im Internet abrufbar.

Ein Projekt der OÖ KulturEXPO Anton Bruckner 2024

Manfred Pilsz | SeniorenRadio FRO

Kirchengasse 4 4020 Online
+

Weitere Termine der Serie

30.04.24 - 30.04.24
SCHORGEL (Hörsching)
15.08.24 - 15.08.24
SCHORGEL (St. Marienkirchen an der Polsenz)
22.06.24 - 22.06.24
SCHORGEL (Attersee am Attersee)
15.06.24 - 15.06.24
SCHORGEL (Wels)
08.06.24 - 08.06.24
SCHORGEL (Wien)
20.05.24 - 20.05.24
SCHORGEL (Ternberg)
27.09.24 - 27.09.24
SCHORGEL (Kremsmünster)
18.09.24 - 18.09.24
SCHORGEL (Enns)
04.09.24 - 04.09.24
SCHORGEL (Ansfelden)
05.07.24 - 05.07.24
SCHORGEL (Kirchdorf an der Krems)
19.04.24 - 19.04.24
SCHORGEL (Leonding)
30.06.24 - 30.06.24
SCHORGEL (Bad Kreuzen)
03.05.24 - 03.05.24
SCHORGEL (Eferding)
01.06.24 - 01.06.24
SCHORGEL (Vöcklabruck)
11.05.24 - 11.05.24
SCHORGEL (Sierning)
26.05.24 - 26.05.24
SCHORGEL (Wolfern)
27.04.24 - 27.04.24
SCHORGEL (Kronstorf)

Die Installation des Künstlers Clemens Bauder vereint das Orgelspiel und ein Ensemble an neu gebauten Spielplatzgeräten zu einem kollektiven Musikinstrument im öffentlichen Raum. Durch gemeinsames Schaukeln und Wippen werden  unterschiedliche Orgelpfeifen betrieben – auf dem Orgelspielplatz entfaltet sich ein Klangraum, der Anton Bruckner (anlässlich des Jubiläums zu seinem 200. Geburtstags) sowohl auf abstrakte als auch spielerische Art und Weise hörbar und erlebbar macht.
Die modular aufgebaute SCHORGEL wird 2024 in verschiedenen oberösterreichischen Orten mit Bruckner-Bezug sowie zur oberösterreichischen Sommerfrische in Wien aufgestellt.

AUSGANGSPUNKT
Die Entstehungsgeschichte der SCHORGEL startet an der Brucknerorgel und deren Luftversorgung im Alten Dom Linz. Anton Bruckner wirkte ab 1855 dreizehn Jahre lang als Domorganist und ließ währenddessen die Orgel nach seinen Vorstellungen in mehreren Etappen adaptieren. Wie zu jener Zeit üblich, wurde die Luft- oder Windversorgung der Orgel durch das Treten eines Blasebalgs (Schöpfbalgs) von sogenannten Kalkanten (Balgtreter) sichergestellt. Dafür wird der Schöpfbalg aufgezogen und mit den Füßen und dem ganzen Körpergewicht des Helfers zusammengepresst. Bevor in die Orgelpfeifen Luft geblasen wird, wird diese für eine kontinuierliche Zufuhr in einem Magazinbalg gesammelt. Dieser physische Moment des ständigen Tretens und Aufziehens des Blasebalgs bildet für die künstlerische Arbeit der “SCHORGEL” den Ausgangspunkt.

MUSIZIEREN MIT DEM GANZEN KÖRPER
Beobachtet man auf Spielplätzen die Benutzung von Wippen, so sind die Bewegungen mit der Tätigkeit von Kalkanten vergleichbar. Das Auf und Nieder beim Wippen erinnert an das abwechselnde Aufziehen und Zusammenpressen eines Schöpfbalgs. Basierend auf dieser spielerischen Übersetzung von Wipp- und Schaukelbewegungen in eine Luftversorgung für verschiedene Pfeifenregister entsteht ein kollektiv betreibbares Orgelinstrument. Durch das Verwenden von mehreren Wipp- und Schaukelgeräten mit Blasebälgen unterschiedlicher Größe entsteht eine Soundscape, in der bestimmte Klangmodulationen nur durch das gemeinsame Agieren und die Reaktion auf das Tun der anderen Wippenden oder Schaukelnden entstehen. Es ist ein Spiel auf einer kollektiven Orgel, bei dem sich alle Beteiligten mit den Handlungen der anderen abstimmen müssen. Das Experimentieren mit verschiedenen Wipp- oder Schaukelgeschwindigkeiten – vom sanften Hin- und Herwiegen auf einer Schaukel bis hin zum kräftigen Abstoßen bei der Hochwippe – bestimmen die Luftzufuhr und die sich damit immer wieder leicht verändernde Komposition, die die unmittelbare Umgebung mit Klängen füllt.

ÜBER DEN KÜNSTLER
Clemens Bauder
(*1986 in Linz, lebt und arbeitet in Linz) hat an der Kunstuniversität in Linz Architektur studiert und arbeitet in den Grenzbereichen von Architektur, Kunst und Installation. Seine Arbeiten reichen von benutzbaren Skulpturen bis hin zu experimentellen Rauminstallationen.

Die Schorgel kommt nach Enns!

Ein Projekt der OÖ KulturEXPO Anton Bruckner 2024 mit freundlicher Unterstützung des Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport.

Studio Clemens Bauder | Idee, Konzept, Umsetzung

Schloßgasse 4 4470 Enns
Logo des Bundesministerium für Kunst, Kultur öffentlicher Dienst und Sport
+

Weitere Termine der Serie

30.06.24 - 30.06.24
SPUREN (Ottensheim)
21.06.24 - 21.06.24
SPUREN (Attersee am Attersee)
20.09.24 - 20.09.24
SPUREN (Leonding)

Auf der Suche nach Spuren von dir und mir hinterlassen wir eine bunte Landkarte und folgen den Klängen von Anton Bruckner.
Wir bilden Brücken und schwimmen in Seen. Tanzen am Traunstein und feiern mit Waldfeen.

Eine musikalische Reise mit Farben auf Papier ab 1 Jahr.

Im Rahmen der Sonderausstellung „Anton zwischen den Welten“ | Eröffnungsfest Klangvermittlung

Eintritt frei, Zählkarten bitte unter office@kuva-leonding.at reservieren.

Barrierefreiheit:
barrierefrei, kinderwagentauglich

Die öffentliche Anreise wird empfohlen.

Eine Produktion von theater.nuu in Kooperation mit Kinderkulturzentrum Kuddelmuddel, SCHÄXPIR Festival und der OÖ KulturEXPO Anton Bruckner 2024

Christine Gnigler | Performance & Stückentwicklung

Laura-Lee Jacobi | Performance & Stückentwicklung, Konzept

Musik | Christine Gnigler

Sarah Gaderer | Dramaturgie

Ausstattung | theater.nuu

Daffingerstraße 55 4060 Leonding Details & Tickets
+

Weitere Termine der Serie

30.04.24 - 30.04.24
SCHORGEL (Hörsching)
15.08.24 - 15.08.24
SCHORGEL (St. Marienkirchen an der Polsenz)
22.06.24 - 22.06.24
SCHORGEL (Attersee am Attersee)
15.06.24 - 15.06.24
SCHORGEL (Wels)
08.06.24 - 08.06.24
SCHORGEL (Wien)
20.05.24 - 20.05.24
SCHORGEL (Ternberg)
18.09.24 - 18.09.24
SCHORGEL (Enns)
27.09.24 - 27.09.24
SCHORGEL (Kremsmünster)
05.07.24 - 05.07.24
SCHORGEL (Kirchdorf an der Krems)
04.09.24 - 04.09.24
SCHORGEL (Ansfelden)
19.04.24 - 19.04.24
SCHORGEL (Leonding)
30.06.24 - 30.06.24
SCHORGEL (Bad Kreuzen)
03.05.24 - 03.05.24
SCHORGEL (Eferding)
01.06.24 - 01.06.24
SCHORGEL (Vöcklabruck)
26.05.24 - 26.05.24
SCHORGEL (Wolfern)
11.05.24 - 11.05.24
SCHORGEL (Sierning)
27.04.24 - 27.04.24
SCHORGEL (Kronstorf)

Die Installation des Künstlers Clemens Bauder vereint das Orgelspiel und ein Ensemble an neu gebauten Spielplatzgeräten zu einem kollektiven Musikinstrument im öffentlichen Raum. Durch gemeinsames Schaukeln und Wippen werden  unterschiedliche Orgelpfeifen betrieben – auf dem Orgelspielplatz entfaltet sich ein Klangraum, der Anton Bruckner (anlässlich des Jubiläums zu seinem 200. Geburtstags) sowohl auf abstrakte als auch spielerische Art und Weise hörbar und erlebbar macht.
Die modular aufgebaute SCHORGEL wird 2024 in verschiedenen oberösterreichischen Orten mit Bruckner-Bezug sowie zur oberösterreichischen Sommerfrische in Wien aufgestellt.

AUSGANGSPUNKT
Die Entstehungsgeschichte der SCHORGEL startet an der Brucknerorgel und deren Luftversorgung im Alten Dom Linz. Anton Bruckner wirkte ab 1855 dreizehn Jahre lang als Domorganist und ließ währenddessen die Orgel nach seinen Vorstellungen in mehreren Etappen adaptieren. Wie zu jener Zeit üblich, wurde die Luft- oder Windversorgung der Orgel durch das Treten eines Blasebalgs (Schöpfbalgs) von sogenannten Kalkanten (Balgtreter) sichergestellt. Dafür wird der Schöpfbalg aufgezogen und mit den Füßen und dem ganzen Körpergewicht des Helfers zusammengepresst. Bevor in die Orgelpfeifen Luft geblasen wird, wird diese für eine kontinuierliche Zufuhr in einem Magazinbalg gesammelt. Dieser physische Moment des ständigen Tretens und Aufziehens des Blasebalgs bildet für die künstlerische Arbeit der “SCHORGEL” den Ausgangspunkt.

MUSIZIEREN MIT DEM GANZEN KÖRPER
Beobachtet man auf Spielplätzen die Benutzung von Wippen, so sind die Bewegungen mit der Tätigkeit von Kalkanten vergleichbar. Das Auf und Nieder beim Wippen erinnert an das abwechselnde Aufziehen und Zusammenpressen eines Schöpfbalgs. Basierend auf dieser spielerischen Übersetzung von Wipp- und Schaukelbewegungen in eine Luftversorgung für verschiedene Pfeifenregister entsteht ein kollektiv betreibbares Orgelinstrument. Durch das Verwenden von mehreren Wipp- und Schaukelgeräten mit Blasebälgen unterschiedlicher Größe entsteht eine Soundscape, in der bestimmte Klangmodulationen nur durch das gemeinsame Agieren und die Reaktion auf das Tun der anderen Wippenden oder Schaukelnden entstehen. Es ist ein Spiel auf einer kollektiven Orgel, bei dem sich alle Beteiligten mit den Handlungen der anderen abstimmen müssen. Das Experimentieren mit verschiedenen Wipp- oder Schaukelgeschwindigkeiten – vom sanften Hin- und Herwiegen auf einer Schaukel bis hin zum kräftigen Abstoßen bei der Hochwippe – bestimmen die Luftzufuhr und die sich damit immer wieder leicht verändernde Komposition, die die unmittelbare Umgebung mit Klängen füllt.

ÜBER DEN KÜNSTLER
Clemens Bauder
(*1986 in Linz, lebt und arbeitet in Linz) hat an der Kunstuniversität in Linz Architektur studiert und arbeitet in den Grenzbereichen von Architektur, Kunst und Installation. Seine Arbeiten reichen von benutzbaren Skulpturen bis hin zu experimentellen Rauminstallationen.

Die SCHORGEL kommt zur Eröffnungsfeier des neuen Musikheims nach Kremsmünster!

Nähere Informationen folgen!

Ein Projekt der OÖ KulturEXPO Anton Bruckner 2024 mit freundlicher Unterstützung des Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport.

Studio Clemens Bauder | Idee, Konzept, Umsetzung

4550 Kremsmünster
Logo des Bundesministerium für Kunst, Kultur öffentlicher Dienst und Sport

Radio FRO(h)sinn 024 – lässt AnTon ‚Brucknern‘!
Die Abteilung 65+ von Radio FRO hat den 200er des Genius Loci zu ihrem Jahresprojekt erkoren. Und sich vorgenommen, den Ansfeldner aus allen Perspektiven zu beleuchten: Aus der musikalischen wie literarischen, satirischen, anekdotischen wie künstlerischen. Mit Berichten und Features zu Oberösterreichs Bruckner-Orten einschließlich der Gedenkstätten und Museen. Sowie zu allen möglichen und unmöglichen Veranstaltungen aus allen Vierteln des Landes und in Querverbindung zur parallel stattfindenden Kulturhauptstadt Europas 2024 im Salzkammergut.

Donnerstag, 10. Oktober: Antons Belvedere – Finale bei Kaiser & Gott

Sendezeitraum:
60 Min. fix an 2. Donnerstagen im Monat von Jänner bis Dezember 2024
jeweils um 9:00 Uhr auf 105,0 Mhz

Die einzelnen Sendungen sind auch auf CBA zu finden und jederzeit im Internet abrufbar.

Ein Projekt der OÖ KulturEXPO Anton Bruckner 2024

Manfred Pilsz | SeniorenRadio FRO

Kirchengasse 4 4020 Online

Die Kompositionswerkstatt: Komponieren in HIMMLISCHER HÖHE will ein Ort sein, der jungen Komponierenden Raum bietet für spannende Klangexperimente in und mit der größten Kirche Österreichs. Anlässlich der Jubiläen „100 Jahre Mariendom Linz“ und „200 Jahre Anton Bruckner“ bietet diese die außergewöhnliche Möglichkeit eines intensiven Austausches zwischen jungen Komponierenden (mit Geburtsjahr 1998 und später) und professionellen Musikschaffenden sowie eine spannende Erfahrung für den (klang-)künstlerischen Werdegang.

Die nach einem Workshop auf den Spuren Anton Bruckners und des Mariendoms sowie einem Kompositionsaufenthalt in der Türmerstube auf 68 Metern Höhe über Linz entstandenen Vokalkompositionen werden im Rahmen des Präsentationskonzerts durch das renommierte Ensemble Cantando Admont unter der Leitung von Cordula Bürgi im Beisein der jungen Tonschöpfer:innen uraufgeführt.

Barrierefreiheit:
Mariendom
Telefon
E-Mail

Ein Projekt der OÖ KulturEXPO Anton Bruckner 2024

Ensemble Cantando Admont Vokalensemble | Vokalensemble

Cordula Bürgi | Leitung

Domplatz 1 4020 Linz Details & Tickets

Bruckner in der Clubszene? Dass das geht, konnten im April bereits der STREAM CLUB und Landesmusikschüler:innen des Fachs Digitale Musikproduktion beweisen. Und der Beat geht weiter: „Am Anfang stand die Idee, neue Zugänge zu Anton Bruckners Klassik zu kreieren“, schildert Ilona Roth von Transitheart Productions, einem Label für Kunstproduktionen im Bereich des zeitgenössischen Tanzes und Theaters mit Schnittstellen zur Performancekunst, Film und Video. Gemeinsam mit dem Linzer Kollektiv Holy Hydra hat sie Bruckner’s Beats ersonnen; dabei werden Stücke Bruckners mit elektronischen Remixes und neu arrangiert in Clubatmosphäre präsentiert. Sound-Installation, Performance, Art-Happening und Intervention – so wird Anton Bruckner tanzbar und spürbar.

In drei Räumen kann man Interpretationen von Bruckners Sinfonien durch DJs und Musiker:innen lauschen, eintauchen in parallele Klangwelten, begleitet durch Live-Interaktion von Tänzer:innen, über ein Kopfhörer-Audiosystem auf drei Kanälen. Nebenbei kann über Bruckner gesprochen, auf ihn angestoßen und über ihn philosophiert werden. Unterstützt von Clubsounds – laut und leise zugleich – nachdenklich aber auch tanzbar, ambivalent wie Bruckner selbst.

Eintritt:
Vollzahler:in:  € 15,-
Ermäßigt: € 10,-
Frei: Kulturpass Hunger auf Kunst & Kultur & Menschen mit Beeinträchtigung

Tickets sind über den nachfolgenden Button oder telefonisch unter +43 (0) 732 7720-15665 erhältlich.
Tickets sind am Tag der Veranstaltung auch an der Abendkasse vor Ort erhältlich, nur Barzahlung möglich.

Ein Projekt der OÖ KulturEXPO Anton Bruckner 2024

Transitheart Productions coop Holy Hydra

Clemens Riedl | Orgel; E:K:V

Stefan Weissenberger | Trompete & Elektronik; E:K:V

Björn Büchner | Elektronik; E:K:V

Audiomojo | Sound Remixes

LynnMayya | Sound Remixes

Reinhard Reisenzahn | Sound Remixes

Lilli Jungin Lee | Lee Jung In Creation - Tanzperformance

Seo Jin Moon | Lee Jung In Creation - Tanzperformance

Yeram Kand | Lee Jung In Creation - Tanzperformance

Seung Ju Lee | Lee Jung In Creation - Tanzperformance

Sonnensteinstraße 11-13 4040 Linz

Halluzination ist eine Neuinszenierung von Anton Bruckners Komposition Erinnerung aus dem Jahr 1868, die Artificial Intelligence, Live-Musik, Performance, Gesang, holografische Laser-Projektionen und Licht kombiniert – um eine neue, sinnliche Wahrnehmungsebene zu schaffen, auf der sich Klassik, zeitgenössische Kunst und Avantgarde verbinden.
Für die Wiederauferstehung dieses Bruckner-Werks in einer musikalisch-performativ-visuellen Traumwelt sorgt die Künstlerin, Komponistin, Sängerin und Musikproduzentin Crystn Hunt Akron gemeinsam mit Intermedia-Künstler Chris Noelle – der die Visualisierung gestaltet – und Ali Nikrang, der als Komponist, Künstler sowie als Key Researcher im Ars Electronica Futurelab arbeitet.
Die Kunst bedient sich dabei künstlicher Intelligenz: Sie generiert ein Stück, das eine Art Erinnerung an Erinnerung darstellt und neu arrangiert und gemischt wird.

Barrierefreiheit:
Klemens Hager
+43 (0) 676 8776-5656
klemens.hager@dioezese-linz.at

Ein Projekt der OÖ KulturEXPO Anton Bruckner 2024 mit freundlicher Unterstützung des Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport

Christine Hinterkörner aka CRYSTN HUNT AKRON/Sängerin, Komponistin, Sound- und Performancekünstlerin | Künstlerische Leitung & Idee

Chris Noelle/Intermedia Künstler | Visualisierung

Ali Nikrang, Ars Electronica Futurelab/Key Researcher, Komponist, Künstler | AI Music

Künstler:innen aus Linz und Oberösterreich | Liveperformance

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Radio FRO(h)sinn 024 – lässt AnTon ‚Brucknern‘!
Die Abteilung 65+ von Radio FRO hat den 200er des Genius Loci zu ihrem Jahresprojekt erkoren. Und sich vorgenommen, den Ansfeldner aus allen Perspektiven zu beleuchten: Aus der musikalischen wie literarischen, satirischen, anekdotischen wie künstlerischen. Mit Berichten und Features zu Oberösterreichs Bruckner-Orten einschließlich der Gedenkstätten und Museen. Sowie zu allen möglichen und unmöglichen Veranstaltungen aus allen Vierteln des Landes und in Querverbindung zur parallel stattfindenden Kulturhauptstadt Europas 2024 im Salzkammergut.

Donnerstag, 14. November: Bruckner – A Patient? – Wolfsschluchten der Kritik

Sendezeitraum:
60 Min. fix an 2. Donnerstagen im Monat von Jänner bis Dezember 2024
jeweils um 9:00 Uhr auf 105,0 Mhz

Die einzelnen Sendungen sind auch auf CBA zu finden und jederzeit im Internet abrufbar.

Ein Projekt der OÖ KulturEXPO Anton Bruckner 2024

Manfred Pilsz | SeniorenRadio FRO

Kirchengasse 4 4020 Online
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Weitere Termine der Serie

14.06.24 - 14.06.24
NoFive (Ansfelden)
04.09.24 - 04.09.24
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06.12.24 - 06.12.24
NoFive (Wels)
12.07.24 - 13.07.24
NoFive (Ottensheim)

Die frappante Ähnlichkeit eines immer wiederkehrenden Themas aus Bruckners Fünfter Sinfonie und eines Gitarrenriffs der White Stripes – im Song Seven Nation Army – ist diesem zehnköpfigen E-Gitarren-Ensemble Patin gestanden. Im Spannungsfeld zwischen Hochkultur, Populärkultur und Avantgarde widmet sich das Kollektiv eben jenem Riff. Dies trifft im Kern weniger ein „stealing the stolen“ oder einen Akt der Appropriation, sondern wird vielmehr im Sinne einer Rekuperation verstanden. Experimentelle Klangflächen treffen auf pointierte Wiederholungen des Bruckner-Riffs in Variationen und feinen Verschiebungen. Dies in einer monströsen Soundästhetik, einem Hybrid aus Anton Bruckner, White Stripes und dem lauten Elektrogitarrensinfoniker Glenn Branca.

Tickets sind über den nachfolgenden Button erhältlich.
Details auf www.nofive.org.

Ein Projekt der OÖ KulturEXPO Anton Bruckner 2024.

NoFive

Kristina Hofer | Gitarre

Gabriele Kepplinger | Gitarre

Leona Sperrer | Gitarre

Dominique Berger | Gitarre

Lina Gärtner | Gitarre

Johanna Forster | Gitarre

Andre Zogholy | Gitarre

Samy Zogholy | Gitarre

Florian Graf | Gitarre

Christoph Fizl Hehn | Drums

Wolfgang Fuchs | Bass

Marc Reibel | Dirigat

Dragonerstr. 22 4600 Wels Details & Tickets

Radio FRO(h)sinn 024 – lässt AnTon ‚Brucknern‘!
Die Abteilung 65+ von Radio FRO hat den 200er des Genius Loci zu ihrem Jahresprojekt erkoren. Und sich vorgenommen, den Ansfeldner aus allen Perspektiven zu beleuchten: Aus der musikalischen wie literarischen, satirischen, anekdotischen wie künstlerischen. Mit Berichten und Features zu Oberösterreichs Bruckner-Orten einschließlich der Gedenkstätten und Museen. Sowie zu allen möglichen und unmöglichen Veranstaltungen aus allen Vierteln des Landes und in Querverbindung zur parallel stattfindenden Kulturhauptstadt Europas 2024 im Salzkammergut.

Donnerstag, 12. Dezember: A.B.spann – Best of Bruckner024 – das Pünktchen hinterm Anton

Sendezeitraum:
60 Min. fix an 2. Donnerstagen im Monat von Jänner bis Dezember 2024
jeweils um 9:00 Uhr auf 105,0 Mhz

Die einzelnen Sendungen sind auch auf CBA zu finden und jederzeit im Internet abrufbar.

Ein Projekt der OÖ KulturEXPO Anton Bruckner 2024

Manfred Pilsz | SeniorenRadio FRO

Kirchengasse 4 4020 Online

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